Emotionen verstehen statt wegmachen – Emotionale Kompetenz im Coaching

Shownotes

Was bedeutet emotionale Kompetenz wirklich? Und warum ist es weder möglich noch sinnvoll, unangenehme Gefühle einfach „wegzumachen"? In dieser Episode von „Aktiv Zugehört" sprechen Timo Schlage und Frauke Niehues darüber, wie Emotionen als wichtiger innerer Kompass verstanden und für Coachingprozesse genutzt werden können. Anhand eines konkreten Coaching-Beispiels zeigen die beiden, wie eine differenzierte Emotionsanalyse neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.


Themen dieser Folge:

► Warum unangenehme Emotionen wichtige Informationen liefern
► Was emotionale Kompetenz von emotionaler Vermeidung unterscheidet
► Wie eine differenzierte Emotionsanalyse im Coaching eingesetzt werden kann
► Welche Rolle Bedürfnisse, Gedanken, Körper und Verhalten bei Emotionen spielen


Individuelle Links & weiterführende Inhalte:

→ Frauke Niehues – Emotionszentrierte Arbeit / Emotionsanalyse und -regulation
→ Training emotionaler Kompetenzen – Materialien und HypnoSalon mit Prof. Matthias Berking
→ MethodenSchatz von Frauke Niehues


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Timo Schlage



Transkript anzeigen

00:00:00: Was wären wir Menschen ohne Emotionen?

00:00:02: Manchmal ist es großartig, manchmal auch richtig hinderlich.

00:00:04: Wie man damit den besten Umgang findet die vielleicht sogar ein bisschen steuern kann das erfahrt ihr in dieser Folge.

00:00:26: Willkommen bei Aktiv zugehört.

00:00:28: zur nächsten Folge.

00:00:29: dieses Mal geht's um emotionale Kompetenz.

00:00:34: Liebe Frauke Mit welchen Stereotypen möchtest du aufräumen?

00:00:37: Ich denke mal, die meisten Menschen werden sagen, jo ich baue so einen dicken Panzer und ich weiß mir nichts was anhaben kann.

00:00:44: Ich könnte mir vorstellen dass aus den Augen oder der Blickrichtung einer Psychotherapeutin noch ein bisschen mehr hintersteckt.

00:00:51: Ganz genau also emotionale Kompetenz würde ich gerne einfach ein bisschen etwas zu sagen oder ein bisschen in die Sensibilisierung gehen weil ganz viele Klienten kommen und ja den Wunsch haben Ich möchte, dass mir nichts mehr was ausmacht oder ich denke, ich bin emotional kompetent.

00:01:09: Und genau das ist im Grunde genommen ja nicht der Fall.

00:01:12: und das eine ist, dass Emotionen immer adaptiv sind.

00:01:15: Also Emotions sind dafür da, dass wir besonders gut auf unsere Umwelt reagieren können Ja?

00:01:21: Und allein wenn man schon vorstellt, man hätte keine Angst mehr Wir wären in kürzester Zeit tot!

00:01:27: Ich hatte keine Angst über die Straße zu gehen Obwohl die Autos fahren, ich hätte keine Angst auf die wackelige Brücke zu gehen.

00:01:33: Ich hatte keine Angst jemand anzugreifen der viel stärker ist als ich und so weiter.

00:01:37: Das heißt es ist ganz wichtig dass wir Emotionen haben sie wahrnehmen Und auch die als ja ich sag mal unangenehm.

00:01:46: ich spreche auch gar nicht von positiven und negativen Emotion sondern von angenehmen und unangenen und die sind Unheimlich wichtig für uns.

00:01:52: das das eine Das Zweite, was ich dann immer sage wenn die Person sagt ja ich möchte dass mir da nichts mehr etwas ausmacht und dann frage ich immer ach das heißt wenn ihnen was Positives passiert möchten sie sich nicht mehr freuen.

00:02:07: Das ist natürlich nicht gemeint sondern häufig ist es so wenn dieser Auftrag kommt dass die Leute sagen das positive möchte ich mitnehmen und das negative oder als negativ erlebte möchte ich nicht mehr spüren.

00:02:18: aber am fachlichen her das geht gar nicht

00:02:21: Weil es ja menschlich ist, total anerkennenswert und so ein nachvollziehbarer Wunsch ist.

00:02:26: Absolut!

00:02:26: Hätte ich auch, hätte jeder gern immer nur schön aber das Ball sehr verliebt ist.

00:02:33: also wenn wir uns jetzt mal so eine Koordinatensystem vorstellen plus zehn bis minus zehn oder bei nur das neutral Wenn ich als Pluszehn verlieb bin, wenn die Person geht habe ich halt auch extrem Liebeskummer.

00:02:46: Das gehört zusammen.

00:02:48: Wenn ich mich sehr über einen Lob freue, dann macht es mir auch was aus wenn das eben nicht so gut gelaufen ist und das heißt wir können das nur zusammen denken und auch nur zusammen fühlen.

00:03:00: Natürlich kann ich Sachen machen, wenn ich jetzt sehr verliebt bin.

00:03:03: natürlich versuche ich dass sozusagen der Liebeskummern nicht ausgelöst wird.

00:03:07: Ich kann versuchen die Situation so zu gestalten, dass sie persönlich nicht verlässt, dass die Liebe lange hält.

00:03:12: klar!

00:03:13: Kann ich ein bisschen was vermeiden, aber es wird nie hundert Prozent in meiner Hand liegen.

00:03:17: Und wenn's ist, weil die Person stirbt?

00:03:20: Was wäre denn jetzt ein Coaching vorgehen?

00:03:23: Denn ich stimme dir unangeschränkt zu!

00:03:25: Es gibt Menschen, die sind da eher plus zehn emotional also Kinder.

00:03:30: Ein Beispiel, die können sich jetzt beiden total freuen und das im sehr kurzen Abstand... ...und dann gibts eben Menschen Mr.

00:03:37: Teflon, die eher bei der minus zehn unterwegs sind.

00:03:40: In wahrscheinlich beiden Richtungen.

00:03:42: Was wäre denn... Das ist jetzt ein Wissen, das ist eine Beschreibung.

00:03:46: Ja also sind wir Menschen da eher so oder andere eher so?

00:03:49: Was wäre dann da jetzt ein typisches Coaching anliegen?

00:03:52: und dass Hauptcoaching an liegen ich will mich freuen aber nicht ärgern sagst du geht ja schon mal nicht.

00:03:58: Also was wäre denn jetzt ein Coaching Anliegen, was passt?

00:04:00: Also ein häufiges Coachinganliegen ist ja machen sie das Gefühl weg oder so und sozusagen

00:04:05: klassiker und die Mitarbeiter auch.

00:04:07: genau.

00:04:09: Das heißt, häufig geht es dann erst mal darum ein Verständnis zu schaffen und hier wirklich mit den Leuten zu besprechen was ist unser Ziel.

00:04:16: Also sich auf dieses Ziel nicht einzulassen sondern zu verdeutlichen.

00:04:20: emotionale Kompetenz bedeutet den gesamten Range spüren zu können also von null zehn bis minus zehn.

00:04:27: natürlich wünsche ich Ihnen dass das nie minus zehn wird aber emotional kompetent ist man im Grunde genommen nur wenn ich in der Lage bin mich wirklich auch auf alle Emotionen mit denen umgehen zu können.

00:04:38: Und das heißt, emotionale Kompetenz heißt Emotion wahrnehmen zu können.

00:04:44: Sie akzeptieren zu können und sie aushalten zu können – dann auch in die Regulation gehen zu können aber mir das zuzutrauen!

00:04:54: Die Gefahr wenn ich es nicht mache ist folgende Wenn ich Emotionen weghaben will.

00:04:59: Emotions sind ja ein ganz feiner Sensor hoch individuell, die in kürzester Zeit extrem viele Informationen verrechnen und für uns individuell einen Puls geben.

00:05:12: Geht da hin oder geht da weg?

00:05:15: Verhalte dich so!

00:05:15: Das ist für dich persönlich am besten aus emotionaler Sicht.

00:05:19: Und wenn wir diesen Kompass verlieren dann haben wir eine ganz große Gefahr dass wir unser Leben nicht mehr nach unseren Bedürfnissen gestalten.

00:05:28: Eine immer größere Lücke entsteht und je größer diese Lücke ist, desto größer ist der Stress.

00:05:33: Und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass wir psychisch oder physisch unter Druck geraten schlimmstenfalls sogar erkranken.

00:05:40: Das heißt wir sind hier sozusagen bei emotionalen Kompetenz auch immer auf einer Ebene.

00:05:44: Wir können ja ob es Therapie oder Coaching ist immer zum Eingucken.

00:05:49: das ist jetzt ein sehr konkretes konkrete Anliegen.

00:05:51: aber wir können ja auch auf der Metaebene gucken.

00:05:54: Und auf der Meta-Ebene dieser Haltung, Emotionen sind ein Freund und Helfer.

00:05:58: Die wollen ihr Bestes!

00:05:59: Die haben eine ganz wichtige Information für sie – die müssen Sie abholen.

00:06:03: Dann können Sie gucken wie Sie damit umgehen und dabei helfe ich Ihnen.

00:06:07: Aber Sie müssen sich mit dieser Emotion letzten Endes konfrontieren können, um Ihr Leben wirklich gut gestalten zu können und sich auch in alle für Sie wichtigen Situationen reinbegeben zu können, davor keine Angst zu

00:06:17: haben."

00:06:18: Nicht ausgeliefert zu sein, da mal was Schlimmes passiert.

00:06:22: Das sozusagen auch zu vermitteln.

00:06:24: und wenn diese Konfrontationsbereitschaft da ist dann kann ich mich immer wieder Emotionen zuwenden und kann sie wunderbar als eigenen Kompass nutzen.

00:06:32: Wenn ich mich davon weg entferne es immer auch die Gefahr da dass sich meinen eigenen auf nur auf mich ausgerichteten hoch individuellen Kompasses verliere

00:06:41: das heißt Wenn ich dir nicht verstanden habe, dass der zu dem Klienten erarbeitet ist.

00:06:46: Wo auf der Scala plus C-C in Ergene sein möchte.

00:06:49: Also sprich DmNJ total toll freuen kann aber bei einer Kleinigkeit auch sofort anfängt zu weinen ein bisschen weiter runterzugehen und den Mr.

00:06:56: Teflon ein bisschen nach oben zu beheben.

00:06:59: und dann einigt man sich oder klient definiert für sich die und die Zahl.

00:07:03: Und da geht es hin.

00:07:04: und denen die halt an emotionalität Emotionalität zunehmen Den hilfst du dann mit negativen Emotionen besser umzugehen.

00:07:14: Und die, hab ich dir ja nicht verstanden?

00:07:17: Ja so kannst du es machen und angenehme Emotion würde ich dann sagen und zwar also wenn du sozusagen kurz Zeit hast dann kann sie tatsächlich über so eine Skalierung machen wo sind Sie da?

00:07:26: wie können wir sozusagen ihren Spielraum erweitern?

00:07:29: Wie könnt ihr das besser aushalten?

00:07:31: und dann kann man natürlich gucken was ist denn eigentlich und was es zum Beispiel gibt dass das Training emotionaler Kompetenzen Ich weiß nicht ob Du das kennst von Matthias Berghing wissenschaftlich extrem gut überprüft, sowohl im klinischen Bereich als auch im präventiven und im Resilienzbereich.

00:07:48: Und das ist tatsächlich ein Dreitagestraining, woraus man auch einzelne Bausteine nehmen kann.

00:07:53: Nicht jeder hat natürlich drei Tage Zeit aber dass man tatsächlich auch guckt also was nimmt auf eine Emotion Einfluss?

00:07:59: Und für all diese Sachen Handwerkszeug an die hand gibt.

00:08:03: es gibt neuen sachen die auf eine emotion einfluss nehmen.

00:08:06: Das ist zum Beispiel die körperliche Verfassung und Stimmung, in der ich bin.

00:08:10: Das ist der Nährboden.

00:08:11: Wenn ich total gestresst bin, bin ich viel empfindlicher.

00:08:14: Eine Impact-Technik, die ich dazu habe, ist das man so eine kleine... diese bespannten Trommeln, diese kleinen Tambourines nimmst?

00:08:20: Was weiß ich meine?

00:08:22: Und ein Kissen!

00:08:23: Also wenn ich jetzt ein Flummi, was unser Reizwehr auf den Kissen fallen lasse oder auf diese prall gestrammte Trommelwiesenunterschied.

00:08:30: Was passiert?

00:08:32: Oder einen Luftballon, den ich aufblase bis zum Zerplatzen gespannt ist.

00:08:35: Ich bin total gestresst und möchte nur in eine Kleinigkeit kommen und das Ding platzt.

00:08:40: Das heißt es kann sein dass sich sozusagen ganz grundlegend auf der Körperebene das regulieren muss.

00:08:46: Es kann sein, dass eine alte Erfahrung dazu führt das eine Emotion umangemessen ist.

00:08:51: Dass ich Angst vor ihr habe.

00:08:53: dann arbeiten wir vielleicht mit einer Effektbrücke mit EMDR, mit Bain-Spottingen und Methoden die auf ein emotionales Muster einwirken.

00:09:02: Wir lernen im Tech auch Übungen, Achtsamkeitsübungen letzten Endes.

00:09:07: Wie kann ich denn überhaupt meine Emotionen wahrnehmen?

00:09:09: Dass ich sie überhaupt greifen kann, dass ich weiß was es ist... Auch das kann manchmal der Punkt sein, dass die Person überhaupt nicht weiß was mit ihr los ist.

00:09:17: und solange ich nicht weiß, was mit mir los ist, kann ich keine Lösungsansätze generieren oder viel schwieriger wenn ich nicht weiss worum's geht.

00:09:24: Wir wissen auch tatsächlich aus der Forschung, dass der Selbstwert einen starken Einfluss auf die Emotionsregulationsfähigkeiten hat.

00:09:33: Und der Selbstwirt.

00:09:34: Training emotionaler Kompetenzen zum Beispiel wird nochmal unterschiedend in Selbstfürsorge und in Selbstwert.

00:09:39: Also wie gut versorg ich mich?

00:09:41: Je besser ich mich versorge, desto besser funktioniert die Emissionsregulation.

00:09:45: aber auch je sicherer ich mich fühle je mehr ich mir zutraue, umso besser funktioniert die Emotionsregulation.

00:09:52: Es gibt tatsächlich eine Korrelation und der selbstwert scheint eine Mediatorvariable zu sein – ganz spannende Geschichte letzten Endes!

00:10:00: Und es gibt ganz klassisch auch nochmal Übungen zur Toleranz- und Akzeptanz von Gefühlen, dass man sich verdeutlicht, wozu ist das gut?

00:10:09: Was habe ich schon alles geschafft?

00:10:11: Wobei hilft mir das Gefühl, um eine andere Haltung dazu zu bekommen?

00:10:17: Und natürlich das Emotions-Analyse und Regulationsschema, wo man wirklich schaut.

00:10:21: Wo kommt die Emotion her?

00:10:22: Was nimmt alles Einfluss darauf?

00:10:24: Welche neuen Faktoren und an welchem Rettchen kann ich ganz konkret wie drehen um es zu verändern?

00:10:30: Das heißt ein riesen Methodenkoffer.

00:10:32: wir können auch in den ganzen Embodiment Geschichten gehen.

00:10:35: Körper orientierte Emotion Regulation.

00:10:38: zum Beispiel haben wir eine Kompetenzbox zu.

00:10:41: Es steht einen riesen Koffer zur Verfügung.

00:10:44: Auch hier immer gucken woran Haag ist Tausend Möglichkeiten.

00:10:48: Aber der Punkt ist, nicht die Emotionen wegmachen zu wollen sondern den Spielraum und die Kompetenz damit das Aushalt, das Erkennen, dass da mit Umgehen erweitern zu können.

00:11:02: Ich schaffe mal die Bucke zum Coaching also den Symboliment mit Tapping oder eben DR etc.

00:11:08: wenn wir natürlich auch im Coaching Also was den Zustand, den Körper zu steuern der dann quasi auch den eigenen zustande sehr großen Einfluss auf hat vollkommen richtig.

00:11:18: Ich gehe mal in die Rolle oder die Fragenrolle was ja auch im Coaching häufiger aufkommt.

00:11:23: also Die gestresste Führungskraft sagt meine Zündschnur ist so kurz machen sie mal länger.

00:11:32: klassische Auftrag Wie würdest du vorgehen?

00:11:36: Okay, machen wir eine differenzierte Emotionsanalyse.

00:11:38: Gehen wir uns einmal durch alle neun Faktoren die auf ein Gefühl Einfluss nehmen.

00:11:42: erstens Ganz oben Stimmung.

00:11:44: also Wir gucken uns an wir Nehmen uns das immer.

00:11:46: der tip nehmt euch eine ganz konkrete Situation Wann ist es besonders typisch oder wann ist es?

00:11:52: Besonders

00:11:53: mit wieder zu spät ins meeting kommt kriege ich so einen halt

00:11:56: Alles klar.

00:11:57: Super, also erster Tipp.

00:11:58: Je konkreter die Situation desto konkreeter wird auch das was jetzt kommt.

00:12:01: wenn ihr eine globale Situation nehmt dann kriegt da wahrscheinlich eher etwas abstraktes.

00:12:06: Okay, wenn der Schmidt ins Meeting kommt wir nehmen jetzt mal eine Situation wo Schmidt ins meeting gekommen ist wo es besonders intensiv war können sich da mal reinversetzen

00:12:16: und

00:12:16: wie genau so?

00:12:19: Dann gucken wir uns als erstes an.

00:12:20: wie war ihre stimmung und körperliche verfassung?

00:12:23: in dem moment waren sie schon sehr gestresst.

00:12:26: Wahrscheinlich, wenn du gesagt hast gestresste Führungskraft.

00:12:29: Das nächste was wir uns angucken ist... Was haben sie gedacht in dem Moment?

00:12:33: Wo war ihre Aufmerksamkeit?

00:12:36: Okay, willst du antworten oder sollst du einfach so

00:12:38: durchgehen?

00:12:38: Wir können gerne ins Rollenspiel gehen also... Ja okay!

00:12:41: Was heißt dir gestresst?

00:12:42: ich bin da konzentriert und Aufmerksamkeit war auch meine Präsentation.

00:12:49: aber dann natürlich auf den Deppende wird es weggekommen mit

00:12:51: Okay.

00:12:52: Und was war genau Ihr Gedanke?

00:12:54: Haben Sie gedacht, ach nicht so schlimm oder was haben sie?

00:12:56: da kommt zu spät und welchen Gedanken hat das ausgelöst?

00:13:00: Dem müssen wir rausschmeißen oder mal gerade ziehen!

00:13:03: Was ist das...was hat die Situation so relevant gemacht?

00:13:05: Warum ist es so

00:13:06: ärgerlich?!

00:13:07: Ich habe ihm schon fünfmal gesagt und es ist eine Unverschämtheit gegenüber mir und allen anderen Remittings.

00:13:13: Also schon fünf Mal gesagt, Unverschemtheit sind beim nächsten Faktor Bedürfnis.

00:13:17: Welches Bedürfenes ist verletzt worden?

00:13:19: Unverschämt schon fünfmal gesagt, worum geht es?

00:13:22: Was macht die Situation so wichtig oder so relevant für Sie?

00:13:25: Welcher Wert welches Bedürfnis ist verletzt.

00:13:28: Respekt zu Verlässigkeit, Wertschätzung!

00:13:31: Ganz wichtig okay.

00:13:33: Nächster Punkt jetzt kann man gucken.

00:13:34: will man so tief gehen hat mir den Auftrag dafür.

00:13:37: woher kennen sie das?

00:13:39: kennen sie dass irgendwo aus ihrem Leben?

00:13:40: warum sind diese Werte so wichtig und warum reagieren sie darauf so fein?

00:13:44: ist da schon mal was gewesen?

00:13:46: Den fehlt halt einfach alles, sucht ne Ordnung.

00:13:48: Und die JNZ ganz vorn weg.

00:13:50: Die kommt so spät, ihr müsst ja eh noch in der Hand was ihre Instastory fertig tippen wollen.

00:13:54: Das ist in den letzten fünf Jahren ganz schlimm geworden!

00:13:57: Okay und wo in ihrer Geschichte, wo dieser Wert so wichtig?

00:14:02: In ihrer Lebensgeschichte...

00:14:05: Ja das ist Erziehung dass man halt pünktlich isst.

00:14:08: Mhm.

00:14:08: Und wenn wer nicht pünftig isst, was dann?

00:14:11: Dann ist es unhöflich welcher einen Leuten die Zeit klaue.

00:14:15: Das macht man nicht, hat man nun schon immer gesagt.

00:14:18: Okay ich würde es hier erstmal so stehen lassen.

00:14:20: Hier können wir sozusagen erst mal in dem Moment nicht unbedingt weiter.

00:14:24: und jetzt würden wir weiter gucken und würden sagen okay welches Gefühl das ist denn was ausgelöst wurde unverschämt?

00:14:31: ne ne ne was ist für ein Gefühl?

00:14:33: Ärger?

00:14:33: mit dem Gefühl hätten wir wahrscheinlich auch schon angefangen.

00:14:35: was ist das für ein Gefühlerger?

00:14:36: was war die Situation etc.

00:14:38: wenn die Person ist nicht.

00:14:39: also entweder kannst von Anfang an benennen Dann haben wir damit angefangen, wenn es nicht von Anfang an benennen kann.

00:14:44: Machen wir erst mal die Sachen gucken was wird sein.

00:14:46: Kennen wir jetzt auch Ärger?

00:14:47: Ja!

00:14:48: Dann gucken wir uns als nächstes an.

00:14:49: wie war denn Ihre Körperreaktion?

00:14:51: Nächster Faktor bei der Emotion Was haben Sie körperlich gespürt als sie sich so geärgert haben?

00:14:56: Vollste Gebalt.

00:14:58: Vollste Gebald, Anspannung.

00:14:59: Wie war die Atmung

00:15:00: etc.,

00:15:01: kann man sich vorstellen?

00:15:03: Gibt es weitere oder welche weiteren Gefühle sind noch ausgelöst worden?

00:15:07: Sie haben sich geärgart, was war noch da und was kam dann noch an Gefühlen

00:15:11: Frust und Geduld, Anspannung.

00:15:14: Frust ungeduld, Anspannung?

00:15:15: Wir sind hier nicht im akademischen.

00:15:17: Anspannen ist kein Gefühl würden wir hier aber so stehen lassen.

00:15:19: Das heißt den Funktor, den ich jetzt erfragt habe, sind die Sekundärgefühle also und das heißt oft kommen noch weitere Gefühle dazu, die das Ganze verschlimmern.

00:15:29: Nächste Frage was war der Verhaltensimpuls?

00:15:31: Sie haben es sogar ärgert, was hätten sie am liebsten gemacht?

00:15:34: Auf dem

00:15:35: Tisch gehauen!

00:15:36: Was haben sie tatsächlich... Im Kopf

00:15:37: vom Schmidt!

00:15:41: Ich freu mich über Ihre Ehrlichkeit und Offenheit.

00:15:46: Was haben Sie tatsächlich gemacht?

00:15:50: Freust du bald in den Laptop rein geatmet, weil ich weiß, ich kriege von den Personalern wieder einen Anpfiff wenn ich den Schmidt jetzt lang mache und ihm böse angeguckt und dann weitergesprochen.

00:16:00: Okay das heißt werden ja die letzten also noch die beiden Faktoren Verhaltensimpuls Und wir haben den Faktor tatsächliches Verhalten.

00:16:08: Nächste Frage ist, welche Vor- und Welche Nachteile hat dieser gesamte Komplex mit dem Verhalten für Sie?

00:16:16: Dann gucken wir uns an.

00:16:17: Das habe ich mit reingebracht.

00:16:19: Es ist nicht im ursprünglichen Tech mit drin.

00:16:21: Was hattest du vorhin für Nachteil in der Systemdynamik?

00:16:24: Was hättest du zum Beispiel auf Herrn Schmidt, auf das System oder die Organisation?

00:16:28: Also kann man noch die systemischen Sachen erfragen.

00:16:30: Halt

00:16:30: dir die Führungskraft eben schon gerannt weil sie sagte Ich kriege von einer Personalabteilung Ärger wenn ich den wieder anwürze.

00:16:37: Das ist ja quasi das System, dieses Dreiecks.

00:16:40: Wäre ich hier der Imperator, hätte ich ihn direkt in den, keine Ahnung, Glöwen zum Fass vorgeworfen?

00:16:45: Aber ich weiß ja was passiert in der Firma wenn nicht so bin wie ich sein möchte genau.

00:16:50: Genau!

00:16:51: Also das wäre eine Sache aber auch tatsächlich zu gucken welche Vorteile hat es auf der Ebene für die Person etc.

00:16:57: außerhalb von mir.

00:16:58: Gucken

00:16:59: wir uns die Vorteil und die Nachteile an ob das ist auch sinnvoll noch zu unterscheiden kurzfristig und langfristig d.h.. Wir haben hier ein relativ komplexe, sehr genaue Analyse.

00:17:08: Ich fasse noch mal zusammen.

00:17:09: also bestenfalls fangen wir an mit was ist das schwierige Gefühl?

00:17:13: Dann gucken wir uns an was ganz konkret die auslösen Situation wie war ihre Stimmung und körperliche Verfassung?

00:17:19: Das ist der Nährboden von dem Gefühl.

00:17:21: dann gucken wir Uns an wo war die Aufmerksamkeit und welche Gedanken?

00:17:25: welche Kognitionen als Fachbegriff Kognitionsaufmerksamkeiten Und Gedanken?

00:17:30: dann gucken Wir uns an Welche Bedürfnisse spielen dabei eine Rolle?

00:17:35: Und jetzt ist es im Grunde genommen so, und das kann öfters schwierig sein.

00:17:39: Ich habe sie hier auch erst mal stehen lassen.

00:17:41: Kommen wir gleich noch zu einem Tipp was wir, wo wir die Aufmerksamkeit hinlenken und was wir denken.

00:17:46: Das hat natürlich ganz viel damit zu tun worum's geht und worum es geht.

00:17:51: Was uns wichtig ist, dass es in unserer Lebensgeschichte entstanden wird.

00:17:54: Da wird es ein Erfahrungs-Hintergrund geben.

00:17:56: Und wenn wir auf den kommen dann sind wir oft an der Wurzel.

00:17:58: Im Beispiel

00:17:59: leben die Mutter und dir gedacht du musst es sein und so wird's gelebt genau?

00:18:02: Genau!

00:18:04: Und also, das heißt ja, wenn wir noch mal eine Ebene tiefer häufig sind.

00:18:08: Das auch Ängste oder so wirklich so Muster nie werde ich gesehen oder dass es ein Zeichen Wenn das nicht passiert dann verknüpfe ich das damit, dass Ich nicht wichtig bin für eine andere Person.

00:18:19: Dass wir vielleicht auf einem Bindungsthema sind kann aber auch Kann Aber auch etwas weiter oben drüber angesiedelt sein.

00:18:27: Dann haben wir die körperliche Ebene, die wir erfragt haben.

00:18:30: Dann gucken wir ob es sich mit anderen Emotionen noch verknüpft ist und damit mischt.

00:18:34: Dann schauen wir uns den Verhaltensimpuls und das Verhalten an und dann im Grunde genommen die Konditionierung, die Vor- und die Nachteile für mich kurz und langfristig.

00:18:43: Da haben wir es auch häufig so, wenn man dysfunktional oder maladaptive Emotion hat, haben wir oft kurzfristige Vorteile.

00:18:51: Ich vermeide den Konflikt und habe dann weniger Angst.

00:18:55: Langfristig habe ich die Nachteile, staut sich in mir alles auf und verschlechtert die Beziehung.

00:18:59: Klassiker bei maladaptiven Geschichten.

00:19:02: Kurzfristig Vorteil, langfristig Nachteil muss aber auch nicht immer so sein.

00:19:07: Und was ich jetzt noch mit rein genommen hab wenn wir auch die Vor- und die Nichteile für andere Personen und Systemelemente erfragen haben wir auch diese Systemanalyse mit drin.

00:19:16: Hier können wir sehr genau analysieren mit der Person gehen wir zum nächsten Schritt über und sagen, die würden Sie sich gerne fühlen in der Situation.

00:19:26: Wir haben aber auch im ersten Jahr schon die Funktionen, die Wirkung alles mit erfasst das Hilfreicher.

00:19:32: jetzt gehen wir rüber uns sagen in der Regulation, wie würden sie sich gerne füllen?

00:19:37: Also Ärger.

00:19:38: es kann sein ganz neues Gefühl sicher.

00:19:43: Es kann aber auch sein, dass es das gleiche Gefühl ist.

00:19:45: Also es ist ja auch ärgerlich.

00:19:47: Ist auch sinnvoll sich da zu ärgern, aber vielleicht nicht mehr ein Ärger von acht sondern nur von drei oder sowas Ja?

00:19:53: Also muss keine andere Emotion sein qualitativ, es kann auch quantitativ sich verändern.

00:19:58: und dann gucken wir uns ganz genau an was können sie verändern?

00:20:02: Wie können Sie sich was an der Situation verändern?

00:20:05: Könnte zum Beispiel einfach sein, wir gestalten das Meeting anders.

00:20:08: Wir laden den etwas ein... Der Klassiker

00:20:09: wäre natürlich wenn die Führungskraft antwortet Ja klar am besten, er kommt pünktlich!

00:20:16: Dann würde ich schon ein bisschen akademisch werden

00:20:21: und sagen Das

00:20:21: ist kein Gefühl!

00:20:25: Dann guckst du dir an, was kann sie für ihre körperliche Verfassung tun?

00:20:28: also wenn er wenig stresst ist schlägt das Gefühl mehr durch.

00:20:31: Was wenn?

00:20:32: es sind volle Aufmerksamkeitslenkung?

00:20:33: Lassen Sie uns mal Ihre Bedürfnisse überprüfen.

00:20:35: Sollen die so stehen bleiben, müssen andere dazukommen und sind manche übertrieben.

00:20:40: Wie können wir diese alte Erfahrung... Ist sie angemessen hier zu übertragen?

00:20:43: Ist das sinnvoll?

00:20:45: Welche anderen Erfahrungen gibt es, die Sie aktivieren können?

00:20:47: Wie können neue Erfahrungen schaffen?

00:20:49: Vielleicht muss man eine alte Erfahrung auflösen, ein altes Gefühl auflösen, dass immer von hinten raus dringert.

00:20:55: Dann gucken wir wie können Sie Also wenn wir jetzt bei Körperreaktionen sind, diese ganzen Embediment-Techniken können alle da ihren Platz finden.

00:21:03: Mit welchem Embedement?

00:21:04: Wie können Sie über den Körper Ihr Gefühl beeinflussen?

00:21:07: Welche weiteren Emotionen können sie hervorrufen die ihre Zielemotion unterstützen oder eher dahin führen?

00:21:14: ich sage jetzt mal ne.

00:21:15: Wenn ich lernen muss wäre Spaß dass es mir mehr Spaß macht zum Beispiel eine gute Geschichte Die zu mehr positiven Gefühlen gegenüber der Aufgabe und dann halt weniger prokrastinieren und so weiter führt.

00:21:26: Dann haben wir hier, welches Verhalten unterstützt das Zielgefühl.

00:21:32: Und dann ganz wichtig dass wir auch noch mal prüfen wenn sie das alles so machen.

00:21:36: Sie haben ja praktisch neuen Rettchen an denen sie drehen können.

00:21:39: Wir machen wirklich ein Brainstorming Was kann alles helfen?

00:21:42: Welchem Faktor können sie was machen?

00:21:43: und dann gucken uns mit den Leuten an welche Vor- und Nachteile hätte das jeweils?

00:21:48: womit wollen die anfangen?

00:21:49: was ist das hilfreichste für sie unter einem riesen Koffer an Ideen auf ganz vielen verschiedenen Ebenen, wie wir eine Emotion beeinflussen können.

00:21:59: Das heißt nicht dass wir sie in der Form weg machen sondern wir haben sie uns wirklich erst angeguckt.

00:22:03: Wir haben sie verstanden.

00:22:05: Nicht selten ist es der Fall, wenn wir Sie verstanden haben, dass die Leute plötzlich sagen Oh Frau News eigentlich ist sie ja wirklich hilfreich.

00:22:12: Mir gar nicht so gut, wenn er ärgeregt geht

00:22:14: Nur halt nicht in

00:22:17: der Intensität Manchmal sogar in der Intensität.

00:22:20: Gerade bei Ärger ist es manchmal so, dass die Leute sagen, wenn dir zum Beispiel so erzogen wurden oder gelernt haben ... Wenn wir in einer Beziehung sind und du ärgerst dich über mich, du äußerst das zu setzt deine Grenze dann wird's nur noch schlimmer für dich.

00:22:32: Aufstaunlich ist eben auch nicht gut!

00:22:33: Und das finde ich gerade wichtig, dass man eben auch da sieht was da ist.

00:22:37: Ja.

00:22:38: Im Coaching haben wir es eben ganz oft so , dass wir sagen wir versuchen den Moment zwischen Reiz-und Reaktion zu verlängern zu dissoziieren und dann zu überlegen, was wäre ein sinnvolles Verhalten?

00:22:55: Und eine Option ist es den Spitzenkopf auf dem Düsseldorf.

00:22:58: Anderer wäre in lockeren Spruch zu machen, dritter ist ignorieren der vierte weg lächeln und das sind halt eben Sachen wo man im Idealfall vorher überlegt ob man also ich finde ja dass für viele Coaches diese neuen Level jetzt total spannend sind.

00:23:12: von dir Im coachingen war es eben oft okay, was für ein alternativen und dann überlegt man welchen entsprechend passen kann.

00:23:19: Das wäre jetzt bisschen die kürzere Variante um dann die zu übernehmen und wenn sich alleine daran gibt's ja auch genug Techniken wie ich das machen kann diesen Moment des Innerhaltens wo mir ja auch sagt keine Ahnung wir kennen das hier alle man kommt aus dem Streit und fährt dann ein Auto oder eine Viertelstunde, denkt man na vielleicht hättest du auch das die einen Kommentar hier schenken können.

00:23:39: Oder ein bisschen leiser sprechen oder die Kapitase zu werfen war jetzt in dem Moment vielleicht ne gute Idee rückwärtslich sein müssen.

00:23:46: Das ist dann wenn die Emotionen, wenn es dir mögterl ein bisschen sich entspannend und dann ja wiederum andere kognitive Denkweisen dazukommen.

00:23:54: Und das finde ich ein unglaublich wichtiges wichtiger Schritt als überlegen Waschendessen könnte ich machen.

00:24:00: Und B, und das ist ein klassisches Coaching-Thema wie schaffiges halt die Emotionen jetzt nicht runterzufahren, weil sie schlecht sind sondern einfach diese Impulskontrolle ein bisschen zu steigern dass ich dann mich der Änderer o mit meinem Coach habe.

00:24:11: ich überlegt das und was von diesen Optionen... Dass ich eben nicht nur diesen einen Reflex folge Sondern überlege was kann ich schon dessen machen?

00:24:19: uns eben dann im Idealfall hinterher weniger bereue als wenn ich eben komplett dem Folge was eben gerade ist wenn Emotion richtig hoch sind

00:24:27: Genau, und ich sage erstmal eine Impact-Technik zu diesem, dass man erst mal wieder ein bisschen runterkommt.

00:24:32: Der Mückdaller sich beruhigt... Also ich nehme meistens ein Kohlerflasche also irgendwas was A-Kohlensäure hat und am besten auch so richtig ekelig Kleberichtern ist.

00:24:41: Und dann schüttel ich die Kohler Flasche So das sie wirklich unter Druck steht.

00:24:44: und dann halte ich es in Richtung des Gesichts meines Klienten und sagt sollte ich jetzt ins Gespräch gehen und tu soll's ob ich sie aufmache Ja?

00:24:51: Und dann kommt natürlich nein!

00:24:55: Schön, ich mag deine Bilder.

00:24:58: Und dann kann man die Kohlerflasche überall hinstellen und das ist übrigens nicht nur so wenn ich sie einmal ganz stark schüttel sondern auch wenn die im Auto liegt und immer ein bisschen geschüttelt wird da steht sie genauso unter Druck Und das ist super, weil es wieder ein Alltagsgegenstand kann ich mir auf meinen Tisch stellen und kann mich immer fragen.

00:25:15: Also erstens ist ja die Frage was schüttelt die Flasche so?

00:25:18: Und zweitens kann ich sie mir hinstellen, kann ich immer fragen wie geschüttelte ist die Flrasche?

00:25:21: wäre es ganz gut zwischendurch mal bisschen Druck abzulassen?

00:25:23: Wie kann man das gelingen?

00:25:24: und wenn sie ganz geschüddelt ist sollte ich jetzt in die Aktion gehen oder mal ein bisschen warten bis es wieder Einigermaßen geht und habe immer so einen Rewinder?

00:25:33: Was ich gerade vorgestellt habe, also man findet ganz viel davon im Methodenschutz.

00:25:36: Man findet zwei Hypnosalons einmal vom Matthias Berg, hängt direkt zum Training emotionaler Kompetenzen von mir wo jetzt wirklich nur dieses Schema vorgestellt wird und in den Fokus genommen wird Emotionsanalyse und Regulation und man findet dazu auch im Methodeschatz dann noch Handouts.

00:25:52: oder z.B.

00:25:53: auch zur Akzeptanz und Toleranz von Gefühlen gibt es eine Audiodatei die der Mathias zur Verfügung gestellt hat kostenfrei könnt ihr gerne mal gucken Und wofür man dieses Schema auch nutzen kann?

00:26:04: Also, man kann das sozusagen in Papierform nehmen.

00:26:07: Es gibt Audio-Dateien und es gibt mittlerweile eine App also vielfältige Zugänge für uns Klienten als Methode um auf neue Ideen zu kommen, um die Emotionsregulation zu kommen.

00:26:22: Ich nutze es auch für die Planung von Veränderungsprozessen.

00:26:26: Das heißt ich mache mit meinem Klientel meistens gemeinsam die Analyse.

00:26:30: Wir gucken, worum geht's.

00:26:31: Wir gucken was wäre hilfreich zu verändern?

00:26:35: und dann haben wir diese ganzen Geschichten und dann kann ich mich einsetzen und überlegen welche Techniken stehen mir dafür zur Verfügung?

00:26:43: Hier ist es ganz wichtig, dass wir an der Erfahrung arbeiten.

00:26:45: Was kann ich machen?

00:26:46: Hier im Spiel der Körper eine große Rolle.

00:26:48: Das kriegt man ja auch aus bei der Analyse.

00:26:49: Wie ist das gewichtet?

00:26:50: Welche Embediment-Techniken kenne ich?

00:26:53: Die Aufmerksamkeitslenkung?

00:26:54: Welcher Impact-Tecnik würde helfen und suche mir so wirklich die Techniken zusammen für den Veränderungsprozess?

00:27:01: Und ich mache das sehr transparent mit meinen Klienten.

00:27:04: Ich sage dann, ah hier können ich die und die Technik und erklär die.

00:27:08: Und wir entscheiden uns gemeinsam und stellen gemeinsam das Methoden- und Techniktool zusammen.

00:27:14: Das führt zu einer sehr hohen Compliance.

00:27:16: Die Leute verstehen das und tragen das extrem gut mit und haben mit entschieden.

00:27:22: Ich würde gerne mal zurückkommen auf das zum Anfang.

00:27:24: gesagt hast du im Klienten quasi erarbeitest plus C minus zehn.

00:27:27: wie emotional möchte die Person sein?

00:27:31: Was man ja auch häufig hat im Coaching ist, dass jemand kommt und sagt oh da habe ich eine schwierige Situation.

00:27:36: Keine Ahnung treffen mit der Ex oder eine große Präsentation vom Vorstand ob man so wie angespannt oder hat Angst also möchte einfach dann eine schwierigen Verhandlung.

00:27:46: oder einfach merkst du eigentlich hast jetzt den Punkt erreicht?

00:27:50: Und ein Teil in dir sagt naja so einen Viertel Prozentpunkt würde dich gerne mal raus verhandeln und ihr musst dann aber es da eigentlich auch schon guten Dehnen.

00:27:59: Dann könnte man ja auch hingehen und sagen so, ich in einem Hypno-Context baue dir jetzt irgendeine Rüstung um.

00:28:05: Dass du halt da die Emotionen des zu merkster Anderes traurig nirgeschlagen also trotzdem klar bleiben kannst.

00:28:11: Baue ich darum während du an sich ein emotionaler Mensch bleibst bei der Plusfünf.

00:28:14: aber jetzt kriegste diese imaginative Ritterrüstung sehr klar oder klassiker Rechtsanwalt.

00:28:22: Können ja auch ganz nette, offene, warmherzige Menschen sein.

00:28:24: aber natürlich willst du als Mandant nicht dass der warmherzig empathisch gegenüber der anderen Partei vor Gericht auftritt sondern da wünscht dir die Klarheit und eben die Rüstung.

00:28:34: Ist das eine Option?

00:28:35: Dass man sagt ich bleibe emotional so wie es für mich passt aber habe für gewisse Sachen meine imaginative Retterrüstung im Schrank.

00:28:43: Absolut, also und ich denke dann über emotionale Kompetenz sprechen.

00:28:47: Also wir haben jetzt erstmal sozusagen den Fall genommen.

00:28:49: jemand kommt uns sagt hier Ich will Sachen gar nicht fühlen dass wir sagen also eine gute emotionale kompetenz heißt ich bin kompetent für das gesamte spektrum.

00:28:58: Und da gehört ja auch zu na das heißt ja nicht ich gehe in den minus zehn und bin dem ausgeliefert sondern Wenn es kommt, weiß ich, dass ich fit genug bin das auszuhalten und Umgangsmöglichkeiten und Regulationsstrategien zu finden.

00:29:12: Also nicht, dass es jetzt zum Missverständnis kommt, dass emotionale Kompetenz heißt Ich dümpel auf minus zehn rum und bleibe da sondern ich muss wissen, dass sich es regulieren kann damit ich nicht so viel Angst davor habe.

00:29:24: Damit, wenn es auftritt oder wenn ich weiß hier gibt's eine Situation.

00:29:28: Die hatten Risiko dass es schlecht ausgeht aber das ist klein im Notfall.

00:29:33: Wenn es schlecht ausgeht werde ich es hinkriegen.

00:29:35: dann kann ich sozusagen da auch reingehen.

00:29:37: Wenn ich mir nicht zutraue muss sich die Situation vermeiden.

00:29:41: Das heißt ich erweitere meinen Handlungsspielraum.

00:29:44: Das nächste ist auch ganz wichtig bei der emotionalen Kompetenz.

00:29:48: Und dafür ist es halt wichtig, auch zu gucken, welche Vor- und Welche Nachteile hat das?

00:29:52: Wir haben ja eben gesagt wir haben ein Gefühl und das hatten Verhaltensimpuls.

00:29:56: Manchmal ist es sinnvoll den Verhaltungsimpuls zu folgen.

00:29:59: Manchmal nicht!

00:30:01: Also dem Verhaltung impuls ich will dem eins auf die Nase geben zu folge.

00:30:04: Nicht so sinnvoll.

00:30:05: Aber genau deswegen finde ich es eben gut diesen verhaltend Impuls zu sehen... Ganz genau.

00:30:09: ...und dann in diesem Moment zwischen Reiz und Reaktion etwas zu strecken der übrigens ganz oft Viktor Franke nachgesagt wird.

00:30:16: Aber dann haben wir uns mal gefunden, von dem man sich die Familie bedankt aber das ist gar nicht von ihm kommt.

00:30:21: Von wem auch immer fühle dich geerrt ich finde dir die Idee großartig.

00:30:25: und dann eben zu überlegen der Impuls was ist die gute Absicht?

00:30:28: Und was für Wege habe ich diese gute absicht dennoch zu erreichen?

00:30:32: Ganz genau.

00:30:33: Und das heißt, emotionale Kompetenz heißt nicht ich gebe mich jedem Gefühl hin sondern ich kenne meine Gefühle Ich erkenne sie und ich habe Regulationsmechanismen in der Hand so dass ich sie mir zutraue und nicht davor wegrennen muss.

00:30:45: und eigentlich heißt emotionale kompetenz auch Also wenn ich in Unternehmen gehe, Emotionsmanagement für Führungskräfte.

00:30:52: oder was heißt das?

00:30:53: Das heißt, Emotion zu erkennen und im positiven Nutzen zu können.

00:30:58: Nicht manipulativ!

00:30:59: In der Win-win-Situation für alle aber Emotion zu erkennen.

00:31:03: Und sie bei Bedarf so steuern zu können dass es für mich, für meine Mitarbeiter fürs Unternehmen hilfreich und gut ist nicht in einer manipulativen Art und Weise.

00:31:13: Perfekt

00:31:13: also das hundert Prozent Zustimmung sehe diesen Weg genommen hast über die neuen verschiedenen Stufen, wie man es nochmal genauer aufdröseln kann als nur zu sagen was kannst du besser machen?

00:31:26: Lässt eine Frage an dich.

00:31:27: Ich hätte vorhin auch schon von ich zuständen gesprochen dass wenn ich meine Kleine, okay ist mittlerweile nicht mehr ganz so kleine Tochter auf dem Arm, aber sogar da hingefallen ist oder irgendwie traurig ist und braucht jetzt Papa.

00:31:38: Dann ist natürlich um es vorab zu der Skala zurückzukommen vom Minus zehn bis plus zehn möglich bei einer Plus-Fünfzehn.

00:31:44: Und auf der anderen Seite wenn ich dann meine Steuererklärung mache oder irgendwas anderes tue, dann ist das weniger.

00:31:52: Also ich hätte mir jetzt so erklärt bevor ich deinen Beitrag gehört habe dass ich einfach in jedem meiner Ichzustände einen gewissen Zustand hab der mal das eine mehr und das andere weniger zulässt.

00:32:04: Also ich würde es sogar so weit gehen, dass ihr eben das Beispiel gemacht von plus zehn verliebt und minus zehn Liebeskummer... ...dass sich dann wie noch dieser Reißlein erhabt wenn eben die plus zehn Beziehung gescheitern sollte, dass ich nicht minus zehn leide sondern einfach dann versuche mit einer gewissen Mehr in die Kognition zu gehen, mehr zu dissoziieren um eben nicht in die minus zehn runterzugehen.

00:32:26: Ist das jetzt vollkommen kaputt oder ist das ein Verhalten was auch in deinem Modell Sinn macht.

00:32:32: Nee, das sind Emotionsregulationsstrategien und wenn du sozusagen, wenn dir klar so ein welches Gefühl es geht und du sozusagen das Wichtige und die wichtige Information mitnimmst dann ist es total hilfreich und gut.

00:32:44: Das sind alle sinnvolle Strategien, die du angewendet hast bei Liebeskummer besonders schwer zu regulieren, würde ich jetzt mal sagen.

00:32:55: Aber probier's!

00:32:56: Es gibt halt auch einfach Zustände so was wie Liebeskummer oder sowas wo es halt auch dazu gehört eine Emotion eine Weile aushalten zu können.

00:33:04: also es gibt Sachen die können wir gut greifen und da sind wir natürlich auch in unserer Hypnosystemik und in unseren Lösungs- und Ressourcen aktivierenden Ansätzen sehr sehr zuversichtlich.

00:33:14: aber wenn wir ganz ehrlich sind das gibt natürlich auch Dinge.

00:33:17: Mein Beispiel ist immer, ich hatte eine Klientin datet das Kind ne Herz-OP vor sich und überlebenschancen waren Fifty Fifty.

00:33:24: Es hat überlebt sage ich gleich.

00:33:26: aber das sind natürlich Gefühle...

00:33:27: Und die Szene schön zu coachen geht gar nicht!

00:33:30: Das ist total emotional und total schlimm.

00:33:32: und alles dass es vollkommen klar Pacing, pacing, pacing.

00:33:35: und dennoch wie können wir jetzt einen guten Umgang damit finden?

00:33:39: Genau!

00:33:39: Dass es super schlimm und super schwer und ein heiß geliebtes Kind isst und die Chancen halt eben in fünftigfünfzig Da in der Haut willst du nicht stecken.

00:33:48: Genau, und das Fachbegriff heißt konstruktive Hoffnungslosigkeit tatsächlich?

00:33:52: Ah, der ist schön!

00:33:53: Die mag ich mehr...

00:33:55: Und dann geht es halt darum dass sich eine Emotionenweile aushalten kann.

00:33:58: Dann geht's ganz viel darum wie finde ich Kraftquellen?

00:34:01: ne?

00:34:01: Wie kann ich mich kurzzeitig ablenken aber sie wird immer wieder hoch kommen.

00:34:05: auch in Trauerprozessen ist das häufig der Fall.

00:34:08: Und auch hier zu differenzieren.

00:34:09: Was kann ich sozusagen schnell verändern und regulieren?

00:34:12: Und wo ist eher die Kompetenz gefragt, was eine Weile aushalten zu können?

00:34:16: Auch zum Beispiel in Beziehungen.

00:34:18: Also ne Beziehung verändert sich ein paar Tage braucht mehr Freiraum.

00:34:21: der will mal etwas ausprobieren.

00:34:22: das macht mir wahnsinnig Angst.

00:34:24: wie schaffe ich das das auszuhalten um ihn ja damit die beziehung gut bleibt damit er sich frei entscheiden kann damit es n authentische Beziehungsbleib Das sind ja auch zb alles Themen.

00:34:34: oder Ich geh'n Risiko an Dann werden immer wieder Ängste hochkochen.

00:34:38: und wie halt ich das aus?

00:34:39: Wie halte ich es auch über einen gewissen Zeitraum aus, auch dass ist emotionale Kompetenz.

00:34:43: Das aber was anderes als wegmachen

00:34:45: Und da ist mein Kredor wirklich in den Coaching immer Emotionen nicht weg machen und dadurch abwerten Sondern sehen und guten Umgang finden.

00:34:55: und das kann ja auch eine Regulation sein.

00:34:57: Also bin ich denen jetzt mal ganz kasses Beispiel Bin ich die ganzen Tag traurig oder nehme ich mir halt morgens eine halbe Stunde zum auf Kommando losfallen, wenn ich es kann und hab dann eben diesen Teil Raum gegeben um danach wieder mit Energie weiterzugeben.

00:35:11: Da habe ich das Bedürfnis gewürdigt aber hab mich den ganzen Tag kaputt

00:35:14: gemacht.".

00:35:16: Ganz genau!

00:35:17: Oder was mache ich auch, wenn's immer wieder hochkommt?

00:35:19: Das ist nicht total schwappt.

00:35:21: oder zum Beispiel auch eine Sache mit?

00:35:22: Ich bin traurig und gleichzeitig habe ich auch das in meinem Leben Sachen nebeneinander zu stellen

00:35:27: z.B.,

00:35:29: also wenn das so gelingt, du sagst super Aber manchmal gelingt ja selbst das nicht.

00:35:33: Und auch dann gibt es dafür Möglichkeiten und Techniken, was man machen kann.

00:35:38: Mega!

00:35:40: Da bin ich gespannt welche Technik ihr alles anwendet nach dem Hören dieses Podcasts.

00:35:44: Ich habe jedenfalls echt im Engel haben diesen neuen Ebenen nochmal genauer hin als einfach einen guten Umgang mit einer Situation zu finden.

00:35:51: Und ich wünsche euch viel Freude beim Anwenden der ganzen identitierten Techniken.

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