Interview mit Gerald Hüther: Potenzialentfaltung statt Objektbeziehung
Shownotes
Wie formbar ist unser Gehirn? Was brauchen Menschen, um ihre Potenziale zu entfalten? Und welche Haltung ermöglicht nachhaltige Veränderung im Coaching? In dieser Episode interviewt Timo Schlage den Neurobiologen Gerald Hüther. Im Mittelpunkt stehen die lebenslange Veränderbarkeit unseres Gehirns, intrinsische Motivation und die Bedeutung von Verbundenheit und Autonomie.
Gerald Hüther zeigt, warum Entwicklung nicht durch fertige Lösungen entsteht, sondern indem Menschen eigene Erfahrungen machen, Selbstwirksamkeit erleben und darin bestärkt werden, ihren eigenen Weg zu finden.
Themen dieser Folge:
► Warum unser Gehirn ein Leben lang veränderbar bleibt
► Wie Menschen ihre Potenziale entfalten können
► Warum intrinsische Motivation für Entwicklung entscheidend ist
► Welche Rolle Selbstwirksamkeit und eigene Lösungswege spielen
► Welche Haltung Coaches dabei unterstützt, Veränderung zu ermöglichen
Quellen und weiterführende Links:
→ Gerald Hüther – Potenzialentfaltung: potential-entfaltung.academy
→ Social Media & weitere Angebote von Gerald Hüther: Offizieller Linktree von Gerald Hüther
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute begrüßt mir Podcast-Doctor Gerard Hütter, die wahrscheinlich bekanntesten
00:00:03: Neurobiologen
00:00:04: Deutschlands.
00:00:05: Und ich freue mich auf ein Gespräch, in dem wir lernen werden, dass das Gehirn tatsächlich formbar ist!
00:00:12: Auch beschreibt er uns sich selbst und uns alle als Suchende.
00:00:17: was bedeutet das?
00:00:18: Was können wir daraus lernen und wie können wir es für uns anwenden?
00:00:21: Er ist Experte für das Thema Potenzialentfaltung, was einen Menschen angeht aber auch unsere Gesellschaft.
00:00:30: gibt er uns noch einige Tipps, die man als Coach beachten sollte.
00:01:04: Geschichten und so viel Hintergrund, was wir schon über dich wissen und gehört und gelesen haben.
00:01:09: Eines deiner großen Steckenpferde ist hier das Gehirn.
00:01:12: Und die These, wenn ich sie richtig gehört habe, war es das Formbare als manche Menschen denken?
00:01:18: Wie würdest du uns das beschreiben?
00:01:20: Was wissen wir nicht, was gehören, was Wir wissen sollten im Punkt of Formbarkeit?
00:01:24: Ja, ich bin irgendwie ein glückliches Beispiel für einen Wissenschaftler der miterlebt hat wie seine eigene Disziplin sich selbst umkannelt.
00:01:33: Also als ich noch studiert habe und in den ersten Jahren meine Assistenzzeit an der Uni gingen alle fest davon aus, dass sich an einem einmal vertrateten Hirn nichts mehr ändern lässt.
00:01:45: Und dann hat man noch sich gestritten, wann es fertig ist, achtzehn, ein zwanzig oder was?
00:01:51: Aber im Kern hieß es immer vertratet und diese Art wie sich diese Nervenzellen da oben miteinander verschalten hat man geglaubt wird durch genetische Programme gesteuert.
00:02:03: Deshalb hat man dann ja auch die entsprechenden genetischen Programme gesucht und bis heute geistert das ja alles noch in der Literatur umher, dass es irgendwelche genetischem Programm gibt, die dazu führen, dass der eine intelligenter ist als der andere oder dass der ein anfälliger für psychische Störungen oder so was ist.
00:02:23: Und dann ist dieser große Umbruch gekommen, im Grunde genommen mit der Einführung der sogenannten Bildgebenverfahren.
00:02:29: Wo man direkt mithilfe von Computertomographie ins Hirn hineinschauen konnte und da weiß ich noch ganz genau haben sich die Hirnforscher selbst hartlos auf ihre Stühle gesetzt, weil sie nicht mehr wussten wie sie das interpretieren sollten was sie da sahen.
00:02:48: also wenn da beispielsweise jemand Probanden heißen die er dann Schonglieren gelernt hat.
00:02:55: Am Anfang konnte er nicht Schonglieren, da haben sie ihn da reingeschoben und dann kriegt der so eine Videobrille auf und der sieht ja jemanden schongliern Und das ist für ihn ein Buch mit sieben Siegeln kann da gar nicht richtig veruntern.
00:03:06: Guckt er darauf?
00:03:07: Da ist die Serien aktiv und noch dieses oder jenes.
00:03:11: Wenn der dann aber ein halbes Jahr lang selbst gelernt hat wie Schongliern geht mit fünf Bellen am besten Das reicht noch drei, aber jedenfalls dass es plötzlich kann und wieder dasselbe Setting wieder den komputer tomographen wieder die videopurle wieder einer der da schon wird und dann siehst du plötzlich wie der.
00:03:29: Da oben mit jongiert.
00:03:31: also da hat sich eine verschaltung ausgebildet nennen wir es immer die jonglier.
00:03:34: verschaltung.
00:03:34: das ist auch selbst benutzt von jonglier, und die ist jetzt plötzlich entstanden vorhin nicht da so und dass gab ganz viele.
00:03:43: dann kaum lauter beispiele lernen eines musikinstrumentes einer fremdsprache und Und da haben die dann plötzlich ihr ganzes Paradigma eingerissen.
00:03:52: und wo sie vorher gesagt haben, es ändert sich nichts mehr.
00:03:55: Haben Sie jetzt gesagt... ...und das ist nun Stand der Dinge des Menschlich-Gerns immer umbauffähig?
00:04:02: Das ganze Leben lang!
00:04:04: Diese Verschaltungen sind das die Verschaltung, die auch Milton Erickson meint wenn er sagt cells to fire together wiret together also das hebsche Gesetz dass man so nabsten neu verbinden kann?
00:04:14: Ja ja das sind.. Also man hat Nervenzellen und die haben lange Vorzeltze.
00:04:19: Wir verzweigen sich dann oftmals sehr intensiv und an den Enden dieser Fortsätze sind diese Synapsen, also welche mit denen die Nachtzelle selbst den Transmitter abgibt.
00:04:32: Und welche wo sie von anderen Nervenzellen sozusagen mit bestimmten Transmitterausschüttungen bombardiert wird und auf diese Weise entstehen komplexe Vernetzungen.
00:04:43: Die Sprache des Gehirns oder dieser Nerven Zellen ist fast wie bei uns in der Gesellschaft, die nur dass sie eben chemische Sortanzen, Botenstoffe verwenden und wir nehmen Worte.
00:04:54: Die haben auch im Hirn stärkere Worte und schwächere Wörter.
00:04:58: also manches ist so mehr so gassel weil das plätschert so dahin.
00:05:01: aber dann gibt es ab und zu mal Transmitter.
00:05:04: wenn die ausgeschüttet werden dann wird's ein bisschen ernster.
00:05:08: und es gibt natürlich auch verschiedene Regionen in denen da ein bisschen mehr passiert aktiviert wird als in anderen, aber in Kern kann man sagen das Ganze organisiert sich unterwegs erst bei der Nutzung.
00:05:22: Also da muss man jetzt auch nur noch dazu sagen Nutzungen beginnt ja nicht aus nachtelgeburt sondern das wissen wir inzwischen auch es folte kurz schon sehr viel los und die ersten Vernetzungen die da oben entstehen also die genetischen Programme tragen dazu weit dass ein Riesenüberschuss in den verschiedenen Regionen an Vernetzungsmöglichkeiten aufgebaut wird.
00:05:43: Passiert irgendwas.
00:05:45: Wir würden sagen, eine Erfahrung vorgeburtlich würde ich das vielleicht, obwohl es so komisch klingt, sagen Das Hirn merkt dass unten noch ein Körper dran hängt und aus dem kommen dann Signalmuster da oben anbringen Irgendwas durcheinander Und dann versuchen die Nervenzellen diese Unordnung wieder ordentlich zu machen.
00:06:04: Es wird inkohärent, es passt nicht mehr richtig und die Aufgabe des Hirns und das was es ganz von alleine macht ist es sucht sich irgendwelche Wege wie ist das Ganze durcheinander wiederordnen kann.
00:06:16: Und die Lösung die da gefunden hat ist beispielsweise dass eine Verschaltung aufgebaut wird mit deren Hilfe man den bis dahin immer nur zuckenden Armen mit diesem irregulären Muster das da oben entsteht plötzlich so steuern lernt.
00:06:31: das Hirn baut sich ein Netzwerk mit dessen Hilfe es dieses gezucke da endlich in der vernünftigen Bewegung kriegt.
00:06:38: Und dann hat man plötzlich eine Verschaltung im Hirn für die Steuerung, was weiß ich in dem Falle der Arm- und Handbewegungen das geht aber auch mit den Beinen und die Signale aus dem eigenen Körper kommen ja auch aus den verschiedenen Organen.
00:06:53: und man könnte sagen das Hirnen lernt dann vorgeburtlich immer besser den eigenen Körper kennen baut entsprechende Vernetzung, um das auch optimal alles da unten steuern zu können.
00:07:04: Und das führt dann zu etwas wo es dann schon wie richtig poetisch wird.
00:07:08: Das heißt nämlich dass jedes Kind eigentlich mit dem genau richtigen Gehirn zur Welt kommt was zu seinem Körper passt weil sich das Gehirne anhand dieses Körpers strukturiert hat und damit ist dann auch jedes Kind hoch begabt.
00:07:22: jetzt müssen wir schon jetzt kommen wahrscheinlich in unsere Vorstellungsfelden und können noch nicht sagen der eine gehabt und der Andere ist blöd.
00:07:29: Nee, jedes Kind ist was ganz Besonderes und jedes kann etwas anderes.
00:07:34: Manche Fähigkeiten schätzen wir mehr als andere aber das heißt ja nicht dass das nicht auch eine Begabung ist immer beispielsweise später als kleiner Junge Kirschkerne besonders weitspucken kann.
00:07:45: nur das wird nicht so honoriert.
00:07:48: Sind alles Kompetenzen die man früher später mal einsetzen kann?
00:07:51: Die einen geseltertlich anerkannte als die anderen Diese Erfahrung oder diese Erkenntnis, die du beschrieben hast.
00:07:58: Wie können wir im Coaching die am besten nutzen?
00:08:03: Ja man muss dann noch dazu sagen dass wenn Du dann auf die Welt gekommen bist mit diesem sehr schönen Hirn was gut zu deinem Körper passt wegst du ja jetzt in eine Familie rein.
00:08:12: dort machst du wieder Erfahrungen.
00:08:13: das hieß wie die Mama reagiert und Wie die dich behandeln.
00:08:18: und das wird ja auch da oben alles als Erfahrung gespeichert, was da aber... Das ist vielleicht wichtig für die Coaches.
00:08:24: Was da oben abgespeichern wird in Form von Verschaltungen Ist nicht das Problem, was du mit Mama oder Papa hattest sondern die Lösung, die du gefunden hast Ähnlich wie bei dem Arm.
00:08:35: Das zuckt, dass es nicht das problem ist, sondern das wird auch nicht verankert.
00:08:39: Sondern die Lösung die du findest um den Arm gezielt und geordnet zu bewegen wird verankerd.
00:08:45: Das ist deshalb wichtig, weil man dann sich auf die Lösung orientieren kann und fokussieren kann wenn man mit Menschen redet.
00:08:53: Man könnte mit ihnen darüber reden was ihnen zu schaffen macht und bevor man nun eh nicht rumsucht wer das verursacht hat und wie das gekommen ist, könnte man nach Lösungen suchen.
00:09:03: Das macht die songende Positivpsychologie relativ ausgiebig
00:09:08: Genau.
00:09:09: Aber davon, dass man nur darüber reset wird es ja auch noch nicht besser sondern dann müsste man den Klienten ermutigen und inspirieren und einladen das er das dann auch mal ausprobiert und immer wieder und wenn er dann merkt das hilft ihm tatsächlich um einen inkohärenten Zustand der durch ein bestimmtes Problem entsteht wie da koal zu machen dann wird diese Verschaltung im Hirn die er dazu benutzt hat gebahnt gefestigt.
00:09:34: Also nun könnte ich sagen, der werden langsam aus diesen kleinen dünnen anfänglichen Wegen Straßen und dann bei manchen Leuten auch Autobahnen, auch solche Leute kennt.
00:09:44: Da ist es ein bisschen über das Ziel hinaus geschossen.
00:09:47: die sind dann erfolgsgebahnt kommen mausmäßig schnell voran aber die kommen an keiner Abfahrt mehr runter.
00:09:55: Dankeschön!
00:09:56: Was wir sind und was wir sein können ans sehr frühemtesten Publikation.
00:10:01: Und auch das Thema Potenzialentfaltung ist ja ein ganz wichtiges.
00:10:04: Wie würdest du es beschreibende Weg wie Menschen ihr Potential am besten entfalten können?
00:10:10: Also zunächst, und das ist eigentlich ganz banal, ist Potenzialentfaltung das was alles was lebt macht.
00:10:19: also der Paar mal nur warten bis wieder Frühlinge ist und dann kannst du's überall sehen dass drückt hoch da will sich etwas entfhalten und das gilt auch für jedes Gänseblümchen dann entfaltet es sich.
00:10:33: Und beim Menschen ist es auch so, da kommt ein kleines Kind zur Welt, da werden Unmengen von Synapsen und Verbindungen bereitgestellt, er könnte sonst was draus werden aber dann ladet einer drauf.
00:10:46: Dann hat das kleine Kind ein Problem und das muss es irgendwie zu lösen versuchen und viele Menschen sind dann das ganze Leben lang mit dem Versuchen beschäftigt dieses anfängliche Problem halt wieder irgendwie zu Lösen.
00:11:00: Und da siehst du jetzt auch schon, was das Problem sein könnte.
00:11:04: Das wesentliche Problem ist, dass man als Kind schon oder später im Leben feststellt, dass die beiden Grundbedürfnisse, die man mit auf die Welt gebracht hat... ...das eine ist nach Verbundenheit.
00:11:16: Entsteht schon vorgeburtlich aufgrund der Erfahrung, die er gemacht hat dieser engen Verbundenkeit.
00:11:22: und das zweite ist, wir würden sagen Autonomie und Freiheit oder nennen wir es einfach mal eigene Gestaltungsmöglichkeiten.
00:11:28: kann man auch schon bei jedem Neugeborenen beobachten, dass sie das mit auf die Welt bringen.
00:11:33: Haben Sie auch vor der Geburt schon geübt und ausprobiert was da so alles geht?
00:11:38: Und dann macht sich so ein Kind auf den Weg und dann sieht man ja auch während der ersten zwei drei Jahre Lernen, die ja so vier wie nie wieder im Legen also die ganze Bedeckungskoordination eine Sprache in einem Jahr einen Sprach aus dem Nichts zu lernen wo die nicht mehr in richtigen Laute artikulieren können.
00:11:54: Da muss man ja ganz bescheiden werden wenn man dann immer so sich beklagt wie schwer das Erlernen einer Fremdsprache ist.
00:12:01: Da kann man ja schon reden, da muss man nur die anderen Borte noch lernen.
00:12:05: Also da passiert richtig viel und das ist Potenzialentfaltung pur was man da beobachtet.
00:12:09: und dann kommt diese Situation wo man eben zum Objekt gemacht wird also von anderen... Zum Objekt von Erwartungen Absicht und Zielen Dann auch von Belehrungen natürlich Und dann auch noch von Bewertung und womöglich immer von Maßnahmen.
00:12:27: Das ist in unserer Gesellschaft unglaublich verbreitet.
00:12:30: Da kann man vielleicht noch einmal darüber reden, wie das überhaupt dazu gekommen ist, dass wir so ein idiotischer Art des Umgangs miteinander pflegend das einer den anderen zum Objekt macht.
00:12:42: aber wenn man zum objekt gemacht wird also es muss ich jetzt mit dir ausprobieren ich sage du siehst da ziemlich bescheuert aus und was du hier sagst ist auch völlig unqualifiziert
00:12:52: dann mache ich
00:12:52: dich zum objekte meiner bewährung.
00:12:54: Da ist sofort das dünne Band der Verbundenheit zwischen mir, was da jetzt gerade entstehen wollte.
00:13:01: Das ist durchgeschnitten.
00:13:02: Da wird das nichts mehr heute mit uns und wahrscheinlich möglicherweise in alle Zukunft hin.
00:13:08: So kann man also sehr schnell kaputt machen indem man den anderen wie ein Objekt zum Objekt seiner Bewertungen macht.
00:13:15: Und indem ich dir auch noch sage, was du alles falsch machst, raube ich dir ja auch noch deine Freude an deinen eigenen Gestaltungs.
00:13:23: Also dann hörst du auf, irgendwas so wollen und was zu machen.
00:13:27: Und vielleicht willst du auch mit mir nichts mehr zu tun haben?
00:13:31: Das sind jetzt Lösungen.
00:13:33: Jetzt erinnern wir uns noch mal daran, was im Hirn verankert wird nicht das Problem sondern die Lösung.
00:13:40: Deshalb gibt es Menschen, die durch solche Erfahrungen durchgegangen sind, die wollen nichts mehr mit anderen zu tun.
00:13:45: Die sind später nennt man das in hohem Maße A-Sozial.
00:13:50: Die haben auch gar keine Lust, sich auf andere Leute einzulassen.
00:13:52: Es war viel zu schmerzhaft damals als sie es darauf eingelassen hatten, zu bemerken dass Italien Objekt behandelt werden.
00:14:00: Das gibt auch ganz viele die eben ihre Gestaltungsmöglichkeiten nicht nutzen können.
00:14:04: was will sie denn machen?
00:14:04: Als Schüler in der Schule oder Zuhause bei Papa wenn die dir sagen wie du etwas zu machen hast?
00:14:11: das ist ja muss sehr furchtbar sein.
00:14:13: das können wir uns alle gar nicht mehr so richtig vorstellen weil die Zeit vorbei ist und wir auch eine Lösung gefunden haben.
00:14:20: Und die Lösung heißt dann, da muss ich mein eigenes Gestaltungsbedürfnis unterdrücken.
00:14:24: Und habt gelernt?
00:14:25: Ich mag keine Schul oder ich mag keine Mathematik weil das meine Lösung ist, weil der Lehrer mich einmal abgewertet hat.
00:14:30: Richtig!
00:14:31: Also du redest dir selber ein Du machst dich selbst zum Objekt deine eigenen Bewertung und redest ihr ein dass du zu blöd für Mathe bist... ...und dann kann der Lehrer kommen und sagen Timo das war wieder nur ne fünft und sagst so ja bin ich auch zu blödsinnig für Matte Mathe ist nicht mehr.
00:14:45: Inkt er?
00:14:45: Die Mama oder der Papa konnte auch schon gern Mathe und so Bleibst in deiner Lösung gefangen
00:14:51: und die neue Bahn festzieht sich, verstärkt sich und wird irgendwann zur Autobahn.
00:14:56: Es gibt
00:14:56: auch diese anderen schönen Lösungen.
00:14:58: Du wirst zum Objekt gemacht und das sieht man oft bei kleinen Jungs auf dem Spielplatz.
00:15:03: Dann machen sie einfach andere zum Objekte.
00:15:04: Das lernen die auch total gut ist.
00:15:07: Ist ja auch keine Kunst.
00:15:07: Wenn man das Fernsehen anguckt oder irgendein Video und dann sieht man wie man das machen muss, dann kommandieren die anderen herum.
00:15:16: Das wird dann zu einer Strategie, die manchmal sogar sehr erfolgreich verläuft und man wird dann Führungskraft in der Wirtschaft oder wo auch immer.
00:15:23: Auch ja leider in der Politik.
00:15:26: Und dann ist jemand, der immer darauf angewiesen ist und der sozusagen kaum leben kann ohne dass er andere rumkommentiert oder denen ständig sagt wie sie was zu machen haben.
00:15:37: Ordnung und Kontrolle ist auch so eine tolle Strategie mit der man wieder Coherenz ins Hirn bringen kann und ein bisschen unruhig wird, dann will man lieber alles kontrollieren.
00:15:49: Manche werden da richtig zwanghaft und müssen alles kontrollierend haben.
00:15:54: Erschöne Zeiten hinter uns als man sich eingepäht hat.
00:15:56: Man könnte einen sich ausbreiten des Virus kontrollieren und besiegen auch noch.
00:16:03: Das sind schon Verirrungen wo du auch merkst es sind nicht nur individuelle Verirhrung sondern das können auch durchaus Zeiten geben.
00:16:12: kann durch das Zeitengeben puten eine ganze Familie, eine ganze Nation oder ein ganz kulturkreis sich hoffen schluss fällt.
00:16:23: Und das Schöne ist dann wo wird es so?
00:16:26: uns gerade vor Augen halten dass man daraus eigentlich diese Schlussfolge ziehen kann dass wir Menschen im Gegensatz zu den Tieren keine festgefügt Programme haben?
00:16:35: Das ist ja gerade unser Erraustellungsmerkmal.
00:16:37: da ist einfach so viel lernen können.
00:16:40: aber das führt auch dazu dass wenn ich wissen wie's geht Also dem kleinen Pferd, was da auf der Weite nach dem Tag zur Welt kommt.
00:16:47: Das rennt nach zwei bis drei Stunden hinter der Mutter her.
00:16:51: Dem Fohlen muss keiner sagen wie das geht.
00:16:54: Pferde zu werden wird er eben.
00:16:56: Ja!
00:16:56: Das ist noch viel Genetik und bei uns ist es nicht so ganz klar.
00:17:01: Niemand Mensch wird.
00:17:02: Das muss man aus der Haus finden.
00:17:04: Mich würde interessieren.
00:17:05: eine Einschätzung von diesem Potenzial, was in uns steckt.
00:17:09: also dieses Gänselbühmchen-Baspiel genannt ist Text oder man tritt eben drauf Wie viel von dem Potenzial, was in uns steckt ist vorgegeben und wieviel es im Laufe des Lebens ergibt sich durch Menschen die man trifft.
00:17:23: Durch Zufälle, durch Prägung, durch Erziehungen, durch Bücher die man liest etc.
00:17:28: Das größte Potential hat das Drumail als nur noch eine unbefruchtete Eizelle warst.
00:17:34: schon mit der Befruchtung kommt da etwas rein was dich entweder zu Mann oder zur Frau macht und dadurch Du bist ein bisschen wehtvorgezeichnet, wo du eigentlich ja nur die halbe Welt dir als Potenzialen noch zur Verfügung steht.
00:17:49: Du wirst nie meistens alles so empfinden können wie eine Frau.
00:17:53: Du hast auch keine Kinder kriegen können, als man es ebenso und damit fehlt ihr ja sozusagen im Riesenbereich, wo eine Frau wahnsinnig potenzialer dafür gibt's bestimmte Dinge vor allen Dingen hier in unserer patriarchalen Welt, wo wir als Männer da natürlich sehr versucht haben, uns in den Mittelpunkt zu spielen.
00:18:14: Es gibt viele Bereiche wo Frauen nicht vordrängen können weil von Männern so sehr besetzt sind.
00:18:22: also das lässt sich so nicht beantworten.
00:18:24: da ist ein riesiges Potenzial dar und es ist eben auch schon Teil der Spezialisierung der normalen physiologischen Reifungsprozesse, das manches davon da nicht mehr geht.
00:18:35: Wenn du besonders stark deine motorischen Fähigkeiten ausgebildet hast.
00:18:40: schon vorgeburtlich bist es so einer der immer hier mit den Armen und zu dann hast du eine besondere Begabung für die Koordination deiner Armbewegungen.
00:18:48: vielleicht wirst du mein großartiges Scheren Schneider und Fummler mit entfingern.
00:18:53: Aber möglicherweise ist dadurch was anderes nicht so gut ausgebildet, weil du ja auch dann immer auf das, was du da besonders gut kannst schon als Kind zurückgreifst.
00:19:03: Im Sport kennt man das auch.
00:19:04: wenn einer nun richtig guter Hochspringer ist Dann sagen die dem also Fahrrad fahren ist jetzt für dich nicht das Richtige.
00:19:13: Man kann nicht alles gleichzeitig haben und deshalb führen solche Spezialisierung natürlich zwangsläufig dazu dass Eine bestimmte Kompetenz aus dem vorhandenen Potential herausentwickelt wird.
00:19:25: Dafür bleibt eine andere auf der Strecke, das mag der Grund dafür sein dass die Chinesen sagen kümmer dich mal lieber um das wo du noch nicht Meister bist.
00:19:34: Das was dir schon meisterlich kannst, das kannst du erstmal rupen lassen und sodass du immer wieder Neues dazulärzt und dich nicht in deinen einmal gewohnten Strategien verfestigt.
00:19:48: Nimm das Beispiel des Spitzensportlers.
00:19:50: oder bei dir als Neurobiologe und mir als Code, was davon war schon Beih oder Vorgeburt vorgeprägt.
00:19:58: Und was hat sich entwickelt?
00:19:59: Denn wenn es der potenzielle Spitzenschworte in der Familie geboren wird die sich nur von Hamburger ernährt und den ganzen Tag Fernseh guckt und der MFM Sport abgehalten wird dann hatte er das Potenzial Theoretisch, aber wenn er nie zum Sport gebracht wird, wird das nicht ausschöpfen können.
00:20:16: Und von den berühmten Tennispielern weiß man es dir.
00:20:19: oder auch andere Späts- und Sportler schon von kleinst an angefangen haben ihren Sport zu praktizieren weil die Eltern ebenso stark dahinter waren.
00:20:27: Ganz so einfach ist es – nicht du Ernst, es ist schon!
00:20:31: Also nehmen wir jetzt einen kleinen Fußballer.
00:20:33: da gibt es wirklich welche, die haben eine besondere Begabung dass die ihren Körper so gut beherrschen und schon sehr früh mit dem Ball da Dinge machen können, die so normalerweise nicht gehen.
00:20:45: Da haben die Eltern noch relativ wenig Einfluss.
00:20:47: Es sei denn sie können dem dann nicht mal einen Ball schenken.
00:20:50: mit ihm, der darum übt aber ich.
00:20:52: Ich kenne einen, der ist zwei Jahre alt, der wirft den Ball ein bisschen hoch, dann tippt er drei Mal auf und dann geht der mit dem Fuß drunter und haut ihn in die Luft.
00:21:00: also das ist im Schluss von unten eines Balles, wo er berechnen muss im Kopf wie Unterfeld, das hat ihn kein Mensch gezeigt.
00:21:08: Das hat er geübt und weil es schon so gut ging und sich auch nur alle darüber gefreut haben, hat er immer mehr gemacht.
00:21:15: Und jetzt ist das schon ein richtiger kleiner Fußballspieler so wunderbar.
00:21:18: Das ist eine Talent, das hatte er mitgebracht vielleicht bei dem würde ich sagen und wahrscheinlich bei den meisten konstitutionell.
00:21:26: der ist so gebaut dass er das besonders gut kann.
00:21:29: also bei Basketball Spielern ist ja auch klar wenn die richtig groß sind haben sie schon eine andere Situation.
00:21:35: Und dann gibt es die Möglichkeit, dass man sich in so eine Sportart und in bestimmtes Bewegungsmuster als Kind auch noch verliebt.
00:21:43: Also das man das einfach unglaublich gerne macht!
00:21:46: So könnte ich mir einen kleinen Bucketball-Spieler vorstellen der aber so begeistert darüber ist er den Kord zu trifft von bei weg.
00:21:55: Dass er das immer wieder übt und über sich selber begeistern braucht's auch keine Eltern.
00:22:01: Und bei den Eltern ist es, dass höre ich ja häufig in den Nachwuchsbereichen unserer Bundesliga-Vereine schwierig.
00:22:08: Also da gibt's oft mal sehr ärgerzige Eltern die Kinder richtig antreiben und dann werden sie manchmal auch einigermaßen gut aber so richtig nie weil das eine fremde Motivation ist.
00:22:22: also der wird von außen eine Erwartungshaltung Das Kind wird zum Objekt der älterlichen Erwartungen gemacht.
00:22:29: wunderbar
00:22:30: Du bist nur ein guter Sohn, wenn du auch gut fußerspringen.
00:22:33: Eine Zeit lang geht das gut, denn lässt das Kind das mit sich machen weil es dann ja auch die älteren und deren Begeisterung bekommt.
00:22:41: aber irgendwann ist damit Schluss, weil es nicht sein eigenes.
00:22:44: Irgendwann fällt ihm auf dass es eigentlich gar nicht seinen Ding ist.
00:22:48: Er ist sozusagen ein Ausführender der Wünsche- und Sehnsüchte seiner Eltern und das gibt's oft genug.
00:22:55: und dann sind das sehr schmerzhafte Karriereabbrüche die man da nimmt.
00:23:00: Du hast ein ganz bisschen schon angesprochen, dass der Junge des Zweijährige dann auch von den Eltern gelobt wird, wie Teil im Ball spielen kann.
00:23:06: Also die Konditionierung macht man mehr wenn man gelobbt wird.
00:23:10: Vonegen eher am Cafetisch, wenn er denen den Kölfkern bald spuckt, wahrscheinlich nicht so viel für gelobgt wird.
00:23:16: Das heißt das spielt ja auch noch mit rein und reagiert das Umfeld darauf?
00:23:19: Das ist auch kulturell unterschiedlich.
00:23:21: also wenn der jetzt der kleine Zweijähriger mit dieser Kirschkern-Spuckerfähigkeit Wenn der im amatonischen Regenwald groß wird, wo die noch mit dem Plasrohr ihre Beute erlegen.
00:23:32: Da würden sie den Feiern als absolut hochbegabten in ihrer Community.
00:23:37: Also da ist immer die jeweilige Gesellschaft und die jeweile Gezeiten auch sehr entscheidend für das was die Menschen für hoch begabt halten
00:23:46: Das sind die körperlichen Fähigkeiten.
00:23:48: Und klar macht es als zwei Meter Mensch mehr Spaß oder einfacher Basketball zu spielen als wenn man nur einfünfzig groß ist.
00:23:53: keine Frage Wie ist das mit geistigen Fähigkeiten?
00:23:57: Also jetzt würde ich mal sagen, es ist Neurobiologie so ein komplexes Studium.
00:24:01: Da hättest du sicherlich auch BWL oder Jurastudier in Kölnmülle gewollt hätte.
00:24:05: Das wollst aber nicht!
00:24:06: Was davon war, in der befruchteten Eizelle schon angelegt?
00:24:10: Oder waren's dann vielleicht doch die Eltern?
00:24:12: und da gab es prägener Erlebnisse, wo er sagt, da möchte ich wirklich forschen.
00:24:16: Da möchte ich reingehen.
00:24:17: also wieviel kam von außen und wie viel von innen.
00:24:20: Die meisten Kinder sagen, ich will Feuerwehrmann werden.
00:24:23: Toller Job, aber nein.
00:24:24: Hast du es anders entschieden?
00:24:25: Wie weit sind da die Einfüsse von außen
00:24:27: gewesen?".
00:24:28: Ich sage jetzt mal was ganz Freches wie das wird viele ärgern.
00:24:33: Aber wahrscheinlich hat jedes Kind dieses unglaubliche Potenzial sich nicht nur auf einer körperlichen sondern auch auf einer geistigen Ebene Auf Höhenflüge zu begeben wenn das in seiner Welt Sinn macht.
00:24:49: Und das heißt, am Anfang wird jedes Kind Freude daran haben, Muster zu erkennen und die auch zu benennen.
00:24:57: Dann kann es auch schon die Tiere unterscheiden von den Pflanzen und dann die vierbeinigen von den zwei beinigen.
00:25:04: Aber wenn da niemand da ist der das teilt mit dem Kind.
00:25:07: Wo das Kind Dinge rausfindet und es sieht keiner und es geht gar nicht so sehr ums Lob Es geht eher um dass sich mit dem Kinder freuen Bei diesen ganzen Lernprozessen geht es eigentlich immer um den Moment, wo das Kind oder der Erwachsen aus sich selbst heraus etwas was eben noch inkohärent ist.
00:25:32: Nämlich er weiß noch nicht genau was die zwei Beiner von den vier beinahen da unterscheidet und dann plötzlich merkte das woran das liegt und kann sie auch dann immer wieder erkennen.
00:25:42: Das ist ja vorher inkohärent, jetzt hat er eine Lösung.
00:25:45: Jetzt zählt da die Beine und sagt, das war herzog Mensch und Huhn und so.
00:25:50: dann kommen sie in einen Dopp.
00:25:53: Und dann... Ist das für das Kind selbst genug Freude?
00:25:58: Dass es um Integrität so... Deshalb käme es höchstens darauf an dass Eltern oder andere Menschen da sind, die sich mit ihm freuen, um diese Freude noch zu verwerken.
00:26:09: Wenn du anfängst den dafür zu belobigen zu belohnen gar mit irgendwas, dann hast du es verkackt.
00:26:18: Dann kommt die Freude nicht mehr aus ihm selbst heraus weil er was hingekriegt hat sondern dann kommt die freude deshalb weil er die Belohnung haben will und dann auch kriegt.
00:26:28: das ist denn auch inkohärent.
00:26:30: Er merkt die anderen wollen etwas und hätten es gerne dass erst macht und dann macht er das auch und dann kriegt er die belohnung Wenn man nicht mal streckt, dass sich noch ein bisschen mehr annimmt.
00:26:41: Das ist Konditionierung.
00:26:42: Da kommt relativ wenig von innen.
00:26:45: aber oder heutzutage weiß man ja das durch diese so einen extrinsischen Motivanzionsversuche des intrinsische Regen zerstört wird.
00:26:54: Je mehr du also belohnst und bestrafst oder ständig mit einem Lobpreisungen da umherkommst desto mehr zerstörst du diese intrinsische Begeisterung des Menschen über sich selbst und über das was er da immer wieder an eignen lösungen finden kann.
00:27:12: also wäre das dein tip an die eltern Sich einfach mit dem kind zu freuen Nicht so belohnt nicht zu bestrafen sie einfach nur freuen wenn das kind was macht was ihm vorgemacht.
00:27:22: weil
00:27:23: ich den meisten Kindern reicht es vollkommen.
00:27:25: Das ist nur in unserer kultur so Problematisch, weil die kinder dann sehr schnell sehen dass die anderen Kinder dafür dessen dasselbe gemacht haben was kriegen.
00:27:34: Und dann hat man als Eltern Mühe, sich also standhaft zu bleiben.
00:27:39: Ja und den Kind auch zu erklären warum das nicht in Ordnung ist.
00:27:42: Und damit läuft man ja als Eltern gefällt dass man das eigene Kind aus dem sozialen Gefüge herauszieht weil es die bei des anderen Wertvorstellungen herausbildet.
00:27:54: Das wird wohl aber notwendig sein wenn man nicht möchte, dass sein Kind alles macht was alle Anderen machen und deshalb so ein Mitläufer wird Wer sich an dem orientiert, was alle machen.
00:28:08: Das haben wir im Augenblick.
00:28:10: fast die ganze junge Generation hängt an den Smartphones und nur wenige kommen auf die Idee dass sie sich nochmal sehr ernsthaft mit irgendwas beschäftigen.
00:28:20: Auch mal tief genug reingehen in irgendeine Thematik.
00:28:22: Ich weiß ich habe damals Tolstoy und Drztojewski gelesen als ich so alt war.
00:28:28: wie die Leute die heute den ganzen Tag mit ihrem smartphone umhermachen kann man sagen da gab es noch kein smartphone.
00:28:33: ja das ist richtig.
00:28:35: aber Dennoch haben wir als Erwachsene ja die Verantwortung unseren Kindern dabei zu helfen, dass sie nicht in solche Selbstbeschäftigungen vor allem, die dann zwar vordergründlich ein bisschen coherent stiften sind.
00:28:51: Wenn man im Fettruh mit den anderen unterwegs ist, fühlt man sich verbunden und wenn man da irgendwas eintippt, fühlte man sich auch als Gestalter aber das Kümmerversion dessen, was es sein könnte wenn's ihm der beendeten Leben stattfände.
00:29:06: Aber das merken die hier schon gar nicht mehr.
00:29:08: Dann kriegen sie auch sehr schnell Angst vor den konkreten Lebensbezügen.
00:29:13: Der draußen ist es ja dann doch immer nicht so dass man alles unter Kontrolle hat und da kann man auch die Freundin nicht einfach löschen wenn die da irgendwas gesagt hat.
00:29:22: und damit wird es problematisch.
00:29:24: und da hilft vielleicht dieser Kernsatz über die Definition der Liebe, also Eltern, die ihre Kinder lieben müssten an unbedingtes Interesse daran haben das sich das Kind entfalten kann.
00:29:37: Was die meisten Eltern haben ist ein großes Interesse darin dass das Kind glücklich ist.
00:29:43: Da würde ich sagen ne!
00:29:44: Das geht hier nicht um Friede für heute Eierkuchen.
00:29:46: es geht darum dass ihr eurem Kind helft all diese Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben die dazu gehören dass es sich in dieser Welt so verrückt sie auch sein mag dann auch zurecht findet.
00:29:58: Und da kann man das Kind nicht schützen vor allem und es irgendwo verstecken vor der Welt, sondern dann muss man ihm wie Pipi lang strumpf diese Kompetenzen mitgeben.
00:30:08: Bisschen ungewöhnlich durchaus aber doch solche Kompetensen mit geben die dazu führen dass sich dieses Kind dann später einsam fühlt und verlassen fühlt, dass es nicht abhängig wird von den Werturteilen der anderen.
00:30:22: Das sind dann schon sehr autonome und sehr selbstbestimmte junge Persönlichkeiten die man da sieht.
00:30:28: und wenn du dich in der heutigen Welt umguckst, findest du davon nicht mehr viele?
00:30:32: Und da ist ja genau die Gefahr für die Eltern wie auch für Coaches Wenn man zu sehr auf seiner eigenen welt bleibt.
00:30:38: das man sagt Mit ich glücklich bin, brauche ich das und dass.
00:30:41: Also bringe ich genau das meinem Kind bei.
00:30:43: Wenn sich der Sohn so verhält, dann muss es ja glücklich sein... ...dass ich eben meine eigenen nochso gut gemeinten Radstärke und Vorstellungen
00:30:50: übersteupe
00:30:50: anstatt eben... ...das Gegenüber sei's jetzt klärend oder kind eben sich so entfalten zu lassen wie sie eigentlich.
00:30:56: Sie wünscht!
00:30:57: Ja aber auch hier gilt, dass Eltern sind eben auch Suchende wissen auch nicht was geht Und da kann man sich fördern.
00:31:05: Und ein Gefahr ist relativ groß, dass man sich als Eltern verirrt weil man ja auf eigene Erfahrungen zurückgreift.
00:31:12: Wie man selber groß geworden ist und das war sicherlich nicht optimal.
00:31:17: Suchend?
00:31:18: Der ist auch ein prägendes Wort.
00:31:20: was suchen wir Menschen denn?
00:31:23: Also ganz allgemein und prinzipiell kann man sagen wir suchen diesen Zustand von Kohärenz.
00:31:29: Das machen alle anderen auch also auch in Gemeinschaften Also zum Beispiel ein Ameisenhaufen.
00:31:38: Organisiert sich so, dass alles schön koherent ist, möglichst wenig Energieverbraucht wird.
00:31:42: Das ist ja der Hintergrund.
00:31:44: Koherenz ist ja nur das vordergründige Erscheinungsbild eines Beziehungssystems, das so geordnet ist, dass es möglichst wenig energie verbraucht.
00:31:54: Darum geht es eigentlich.
00:31:55: Dass sich lebende Systeme selbst so organisieren, dass sie ihre Struktur und ihre Arbeitsweise aufrechterhalten beim minimalen Energieverbau.
00:32:04: Für das Hirn ist, dass versucht auch ständig also zu sagen, dass wenig Energie verbraucht wird.
00:32:09: Da steckt aber die Gefahr drin, dass man den Energieverbrauch dadurch trosselt.
00:32:13: wenn man Probleme hat geht er ja immer hoch.
00:32:16: und dann gibt es viele Leute, die setzen sich zu Hause vor so einem Gerät drücken auf dem Knochen lassen sie sich berieseln.
00:32:23: Das nennen Sie dann den inneren Schweinehund.
00:32:25: Aber das ist diese Lösung, die Sie da offenbar finden um mit in kohärenten Zuständen umzugehen und sie einigermaßen kohärenter zu behandeln.
00:32:34: Wird man nicht schlauer dadurch, aber man hat erst mal Ruhe in der Birne.
00:32:39: Und wenn wir uns fragen, worum es da geht wird dann plötzlich deutlich jäh diesen Zustand wo ist eine totale Kohärenz gibt?
00:32:48: Wo alles passend würde den gibt's ja wirklich gar keine.
00:32:52: Aber schon so tief ist das im Bewusstsein unserer Kultur verankert dass wir ständig davon träumen, dass es so einen Zustand gibt.
00:33:00: Das gute Glück des Himmelreichs, das Paradies, der Schlaraffenland und so und so.
00:33:06: Und dadurch wollen die Leute immer auf diesen Zustand hin.
00:33:09: Den wollen sie
00:33:10: erreichen.".
00:33:11: So und dann sagt er ihren Forscher und das ärgert natürlich jetzt sehr viele.
00:33:16: Es geht nicht darum ein Zustand zu erreichen sondern es geht darum die Fähigkeit zu erlangen diesen Zustands immer wieder neu herzustellen.
00:33:27: Es geht nicht darum, dass ich immer so glücklich bin.
00:33:29: Sondern dass ich spüre, dass sich immer wieder in der Lage bin aus schwierigen Situationen etwas zu machen, sodass ich wieder glücklich ist
00:33:39: bzw.,
00:33:39: dass die inkohärent Zustände von mir mit einer eigenen Leistung immer wieder kohärenzgemacht wird.
00:33:46: Was man da erwirbt, das schönes deutsches Wort, Kohärenz wie der Herstellungskompetenz.
00:33:54: und wer dieses Gefühl hat Koherenz wiederherrscht ins Kompetenzgefühl.
00:33:59: Und wir merken schon, dafür haben wir noch nicht mal Namen, weil das noch alles richtig zu Ende gedacht ist.
00:34:04: Wer dieses Gefühl hat, der ist glücklich und zwar immer.
00:34:08: Aber ein völlig anderes Glück als das Glück was die haben, die das Lotto gewonnen haben.
00:34:14: Deren Glück ist nur das Erreichen eines Zustandes und da weiß man ja... ...nicht nur von den Dortusspielern dass dieser Zustand dann nicht so lange anhält.
00:34:22: Nach sechs Monaten sind es aber ungeglicher als vorher.
00:34:25: Das ist phänomenal!
00:34:27: Kein Wunder, ja.
00:34:28: Aber erstens mal, wie wir gerne zurückgehen zu dem Beispiel das wir eben hatten der Mensch, der in der Schule irgendwie von seinem Lehrer gehört hat du bist nicht gut im Mathe und dass seine Lösung war auch alles was Mathe ist oder alles was ein Schul- und Lern zu tun hat is doof.
00:34:43: Wie würdest Du?
00:34:43: Oder wie würde man als Coach jetzt mit der Person weiter arbeiten um dann ihm der Coherenz
00:34:49: zu
00:34:50: verhelfen?
00:34:51: Also da gibt es jetzt sicher sehr viele Ansätze die da verfolgt werden und da will ich einfach da auch nichts dazu sagen.
00:34:59: Ich will aber mal an eine Situation erinnern, die ich selbst erlebt habe – ich bin ja in dieser ehemaligen DDR-Zerschule gegangen und in der achten Klasse entschied sich dann ob man auf das Gymnasium durfte oder nicht.
00:35:14: Und im Ende des siebten Klassen hat dann dieser Lehrer, furchtbar unangenehmer Lehrer, der hat dann alle gefragt wie es denn weitergehen soll mit ihnen?
00:35:25: und da habe ich gesagt, ich möchte aus Gymnasium.
00:35:28: Und dann hat er davon einen Lachenfall gekriegt.
00:35:30: Das war der Hüter du!
00:35:32: Dafür bist du doch viel zu blöd.
00:35:34: So das hätte mich normalerweise umgeworfen.
00:35:36: und jetzt kommt es.
00:35:37: Ich weiß nicht woher ich das genommen habe.
00:35:40: Ich hab mir gesagt, kleiner Gerhard hat mir gesagt dem zeige ich's jetzt aber.
00:35:46: Ich habe ein Jahr richtig ordentlich gearbeitet, war dann plötzlich der Klassenbeste und war auf die Gymnasie.
00:35:53: So und das ist auch eine Erfahrung Und da muss ich sagen, ohne den mit seiner unglücklichen Vorgehensweise hätte ich es nie gepackt.
00:36:01: Aber aber... Ich konnte auch nur so eine innere Bereitschaft aufbringen mich dieser Situation zu stellen und sie zum Meistern weil ich davor als Kind laufend Situationen hatte wo ich auf unterschiedlichste Weise immer wieder gemerkt habe also wenn ich das noch richtig will kriege ich das hin?
00:36:21: Also Was weiß ich, habe immer versucht Dämme zu bauen als Kind.
00:36:25: Die wurden immer wieder überspült und das hat mich sowas von geärgert.
00:36:29: Am Ende hab' ich richtige dicke Dämne und einen dreien Teich gebaut, der sich da angestaut hat.
00:36:34: also dann gibt man einfach nicht auch so.
00:36:38: Und solche Menschen sind dann glaube ich nicht so leicht durch dieses Schulsystem und diese negativen Erfahrungen aus der Bahn zu grafen.
00:36:46: Jetzt heißt es fürs Coaching Es kann primär nur darum gehen dem Kind oder dem klienten, diese innere Stärke mit auf den Weg zu gehen.
00:36:56: Die er braucht damit er die Schwierigkeiten, damit er sich den Schwierigkeiten stellen kann und sie auch dann als Herausforderungen versteht um Sie zum Meistern.
00:37:05: Und das sollte man möglichst wenig konkrete Hilfestellung geben wie der Problem überwunden wird sondern eher ihm helfen in dieser eigene Kraft zu kommen, die er braucht, damit da drüber springt
00:37:18: quasi eben mit ihm zu arbeiten, was für andere Lösungsmöglichkeiten es gibt.
00:37:22: Außer zu sagen Dämme bauen ist Dorf und so weiter, sondern lange zu versuchen bis man den passenden Schlüssel gefunden hat.
00:37:27: Weiß ich auch nicht, das ist auch schon wieder zu konkret.
00:37:31: also wenn es einem Coach gelänge in dem Klienten eine Sehnsucht zu wecken dass er zum Beispiel für sich selbst sagt zu einer will ich nicht mehr sein der immer den Trance einzieht Nein, so einer will ich nicht mehr sein und der Coach den Klienten dann darin bestärkt kann.
00:37:52: Dass er sagt ja hau auf dem Tisch!
00:37:55: Wäre dich mach was sei geschickt fallen nicht immer drauf rein dass du von vorne gegen den Feind anrenst sondern versuch das irgendwie geschickter zu machen.
00:38:05: dass du vorn hinten kommst wollte ich nicht erwischen kann.
00:38:08: Das sind glaube ich viel stärkendere Erfahrungen die man dann macht Und wir haben manchmal vordergründig gar nichts mit dem konkreten Problem zu tun.
00:38:19: Das Problem löst er dann schon, in einer starken Lösung ist das Problem und jede Hilfestellung die man ihm bietet in Form von Methoden und Techniken und Tools um das Problem zu lösen sind eigentlich kontraproduktiv weil sie ihnen die Illusion wecken es käme auf diese Technik und Lösungen an und machen.
00:38:38: Sie machen dann den betreffenden Klienten Lösungsvorschlägen abhängig.
00:38:45: Und da sollte ja die Kraft aus sich selbst heraus schöpfen und dazu muss das Problem aus sich selber herauslösen, dass es so wie Eltern, die ihren Kindern alle Probleme aus dem Weg räumen hat.
00:38:56: Wie sollen sie jemals lernen auf einem steinigen Weg?
00:39:00: voran zu kommen, ohne über jeden Stein zu steuern.
00:39:03: Wenn ihnen davor keine Gelegenheit dazu gegeben worden ist das sehr ausgiebig zu lernen und das würde ja dann heißen wenn dass jemand ernst nimmt der uns hier zuhört.
00:39:12: ich muss meinem Kind nicht so viele Probleme wie möglich machen damit es so viele Gelegenheiten wie möglich hat um immer wieder auf unterschiedliche Weise adäquat auf diese jeweiligen Probleme einzugehen und die zu lösen.
00:39:28: Das ist auch, glaube ich richtig.
00:39:30: Was wir nur machen is', wir versuchen einerseits eben das Kind zu schützen vorzu vielen Problemen und räumen alles weg mit dem Ergebnis dass die dann groß wären um kein Problem lösen können lebensundwichtig, lebensuntwichtig sind oder aber wir belasten sie... das ist glaube ich das noch gefährlicher und häufiger.. Wir belasten Sie mit Problemen die gar nicht irre sind und die sie auch nicht lösen könnten.
00:39:52: also so ein zehnjähriger mit dem Ukrainekrieg und diesem ganzen Zirkus anfangen Und der wird jetzt heute auch noch mit der Tatsache konfrontiert, dass es auch noch twenty-fünf Geschlechter gibt.
00:40:05: Was soll so ein kleiner Junge damit anfangen, dass sich Mama und Papa dauernd streiten?
00:40:11: Der liebt die Beite!
00:40:12: Der möchte doch, dass sie zusammen sind... Und tut dann oft man sieht man das wie Kinder sich darum bemühen, dass die Eltern wieder irgendwie zusammenkommen.
00:40:21: Und wenn das nicht klappt, weißt du was die einzige Lösung ist um dann wieder Koherenz interessieren dieses kleinen Junge zu bringen?
00:40:28: Indem er sagt es mir doch egal.
00:40:29: Er muss aufführen!
00:40:31: Er muss aufhören Mama und Papa lieb zu haben sich zu wünschen dass sie zusammen bleiben und dann kann er diesen katastrophalen Zustand aushalten.
00:40:40: Das ist aber doch keine Lernerfahrung die wir uns wünscht damit dieser junge Mensch dann später im Leben sicher auch wirklich wo es immer wieder Probleme gibt auch zurechtfindet.
00:40:51: Eltern, die nach Hause kommen und klagen.
00:40:53: Das war ja wieder ein Scheiß-Arbeitstag und nur Mist und alles umsonst und nichts geht.
00:40:59: Mein Gott!
00:41:00: Was sollte denn ein Kind mit so einem Geschwärts anfangen?
00:41:03: Soll er zuhause machen vor der Tür?
00:41:05: Kann er auch dreimal gegen die Wand hauen?
00:41:07: aber dann soll er bitte nach Hause kommt und jetzt ist er Vater und in dieser Rolle als Vater ist er
00:41:13: Vorbild.".
00:41:14: Ja, und das kann nichts... Es dürfte nicht passieren dass er das Kind entmutigt mit seiner eigenen Mutlosigkeit.
00:41:22: Ja,
00:41:22: verstand.
00:41:24: Du hast eben schon ganz wichtigen Tipp für uns Coaches gegeben es so ein Sehnsuchtsziel aufzubauen oder den Klienten entwickeln zu lassen, dass dann der Klient selber einen Weg dahin findet.
00:41:34: was sind denn noch zwei drei andere Tipps?
00:41:36: Garn auch mit einer kurzen Beantwort die du uns Coaches geben
00:41:41: würdest
00:41:42: wie wir im Coaching noch besser sein können, auf setzten Punkt für Kohärenz oder andere Themen sind.
00:41:48: Was bin deinen Tipps für uns Coaches?
00:41:50: Also das mit den Tipps merkst du schon ist nicht mein Ding, weil dann würde ich ja die Coaches euch zum Objekt meiner Belehrung machen.
00:41:59: aber wenn ich Gelegenheit hätte etwas ausführlicher mit euch zu reden Ich würde mal noch intensiver versuchen wie es eigentlich geht dass man sich in eine andere Person hineinversetzt Und die Welt aus dieser Perspektive, diese anderen Personen betrachtet.
00:42:20: Wir würden dann auch darüber reden dass man ja eine andere Person nicht ändern kann.
00:42:24: Man kann sie nur einladen ermutigen und inspirieren sich auf etwas einzulassen was ihren Horizont dann wieder erweitert.
00:42:32: Dann werden wir darüber reden müssen ob man denn überhaupt jemandem einladet wenn man den nicht mag.
00:42:38: Jetzt sind wir an einem heißen Thema Also in der Schule, als Lehrer.
00:42:41: Wie kannst du einen Schüler einladen wenn du den gar nicht leiden kannst?
00:42:46: Als Vorgesetzter oder als Coach?
00:42:49: wie kannst du mit deinem Klienten da... Wir arbeiten ihn einladend, ermutigen, inspirieren wollen, wenn er dir im Grunde genommen scheißegal ist und das Tieren nur darum geht dass du deinen Job machst.
00:43:00: Hast ja schon halt beantwortet.
00:43:02: die Frage, wenn ich mich wirklich hinein versetze und das eben gesagtes Beispiel der Mensch, der sagt oh ich habe genuss mehr auf andere Menschen behalte mich als Lösungsstrategie behandelt worden ist, wenn ich mich da reinversetzen kann in die Person und verstehen kann worum er geworden ist.
00:43:18: Wahrscheinlich fällt es mir leichter den Menschen auch zu mögen oder zumindest anzunehmen wie er ist von Haltung.
00:43:25: Genau das läuft überdieses sich in den anderen hinein versetzen.
00:43:29: Auch Eltern tut das gut wenn sie ab und zu sich in ihr Kind hinein setzen.
00:43:33: Wenn Sie es mal gerade wieder zum Objekt gemacht haben spürt man das besser.
00:43:38: Wenn man sich in den anderen hineinversetzt, entdeckt man meistens auch in dem anderen bestimmte Seiten, die man mag.
00:43:47: Das ist ja das Geheimnis, dass jeder Coach beherrschen sollte, dass er primär erst mal nach etwas sucht was er an dem Klienten mag und dann wird er nicht mehr mit einem Klientenn reden sondern einem Menschen, denen er mag Und dem kann er dann einladen ermutigen inspirieren als Dienstleister.
00:44:09: Ja, bin ich
00:44:11: vollkommen bei dir.
00:44:12: Aber im Bereich wo man dann auch sagen muss wie dich dafür darf ich dafür überhaupt Geld nehmen?
00:44:17: Darf ich dafür Akquise machen?
00:44:19: Darfe ich jetzt Kunden suchen die ja dann zwangsläufig Objekte meiner Einkommenswünsche sind?
00:44:26: Aber nein, allein schon das Wort Kunde ist ja auch eine Frage von Haltung.
00:44:29: Kunde is jemand von dem ich Geld haben möchte und als Coach möchte ich ja Menschen entwickeln, deren Potenzial entfalten.
00:44:36: Eine ganz andere Herangehensweise, nenn ich sie Kunde.
00:44:39: Nenn ich es die Klienten und wie sehtretigte Menschen gegenüber?
00:44:43: Ja, das ist immer unsere Gesellschaft in der wir alle uns gegenseitig zum Objekt machen.
00:44:49: Der Arzt hat seinen Patienten, der Lehrer hat seinen Schüler, der Prokäufer seinen Kunden... Da ist schon was vorprogrammiert!
00:45:00: Die Art der Ziehung läuft am Ende darauf hin aus dass er einen den anderen zum Objekt macht Und das ist wahrscheinlich jetzt im Augenblick die große Herausforderung für uns in der gegenwärtigen Gesellschaft, ob wir mitten und weggefinden um uns aus dieser Art von Objektkultur zu befreien.
00:45:19: Weil dies so lange das so läuft, ist potenzial entfaltunglich möglich weil wir uns ständig immer wieder neu verbickeln.
00:45:27: Der Weg aus diesen Verbicklungen heraus heißt Nicht ich entwickle die anderen, sondern ich entwickel mich erst mal selbst.
00:45:35: Ich befreie mich aus meinen eigenen Verwicklungen.
00:45:38: Vorher sollte ich tun dich's keine anderen vor mir haben, den ist schon meine guten Ratschläge so gedient und meins sind Erteiler.
00:45:48: War schon der erste wichtige Tipp in Sinne von Warnung was man als Coach nicht machen sollte seine Klienten zum Objekt zu machen?
00:45:56: Was sind denn andere Auch wenn du das Wort Tipps nicht magst, aber was würdest du mit deinem Wissen sonst noch den Coaches mitgeben?
00:46:03: Was so Fehler sind die man vermeiden sollte im Coaching.
00:46:07: Ich bin ja kein Coach ich weiß ja nicht was die alles falsch machen.
00:46:10: Das ist...ich glaube die die entscheidenden Fehler.
00:46:18: dass was üblicherweise gemacht wird ist nicht immer das Richtige und das könnte manchem helfen wenn er einfach bereit ist da nochmal Fragezeichen dran zu machen.
00:46:31: Also mit festen Vorstellungen, wie es gehen muss und wie es richtig zu sein hat ist man garantiert auf einem Irrweg.
00:46:39: Und deshalb wäre es toll wenn alle Coaches die uns hier zuhören... Wie kinder heißen die Coach hin?
00:46:48: Die Coaches aller Geschlechter, die uns jetzt hier zuhören ... wäre toll wenn Wenn die so eine Fähigkeit herausbilden, nämlich sich selbst und ihre eigene Vorstellungswelt immer wieder neu zu hinterfragen.
00:47:00: Was ist das überhaupt für ein Selbstbild was ich mir da angeeignet habe?
00:47:04: Will ich das sein?
00:47:05: Wo kommt das her?
00:47:06: von wem hab ich das übernommen?
00:47:08: Was hätte ich für einen Menschenbild gehabt wenn ich in Südamerika oder in China groß geworden wäre?
00:47:14: Das wär davon völlig anders.
00:47:15: also kann ich doch dann mal aufhören dass es so wichtig zu nehmen was ich mehr hier einbilde wie Menschen zu sein haben und dann das ganze Weltbild.
00:47:27: Wissenschaft ist objektiv, da muss man nicht wie ich dreizig Jahre durch diesen Wissenschaftsbetrieb gegangen sein bis man merkt es gibt keine objektive Wissenschaft.
00:47:37: Es gibt einen Phänomen was man unter bestimmten Bedingungen in dieser Weise auch immer wieder reproduzieren kann.
00:47:46: aber damit man das immer wieder so reproduziert kann muss man die Randbedingungen die konfluierenden Variablen, die muss man so bei Seite halten dass das was man dann untersucht am Ende mit dem Leben oder mit der Wirklichkeit nur noch wenig zu tun hat.
00:48:02: Sobald ich dann Schlussfolgerungen ableite aus einer solchen experimentellen Anordnung, die reproduzierbar immer das Gleiche hervorbringt und diese Schlussfolgen auf die Gesellschaft übertrage wird es der horrendeste Blödsinn weil Objektiv ist es nur richtig, in der Situation wo es gemessen worden ist.
00:48:22: Schon eine kleine Variable die sich verändert führt dazu dass es woanders nicht mehr so in dieser weißere Kultur ziehbar ist.
00:48:31: Es hast eben schon die Brücke zur Gesellschaft geschlagen sich nicht so wichtig zu nehmen und auch mal zu überlegen wie's den anderen Ländern wäre.
00:48:39: Auch das ist ja ein wichtiger
00:48:40: Wichtiges Thema
00:48:41: für dich die Entwicklung der der Gesellschaft.
00:48:43: ist man gesagt Hierarchie versus Selbstverantwortung.
00:48:47: Wo stehen wir da?
00:48:48: und was könnte die Gesellschaft besser machen, menschlicher machen?
00:48:52: Ja es bringt das auch wieder zurück zu der Frage wie kommen wir überhaupt auf diese bescheuerte Idee uns gegenseitig wie Objekte zu behandeln.
00:49:01: Wir haben Objektbeziehungen miteinander, behandelt uns gegeneidig wie Glühschränke und Autos indem wir da uns vorschreiben wie wir zu sein haben und unsere Projektion in den anderen reinstecken und fast noch alles.
00:49:15: Da muss man sich fragen, wie kann denn sowas bescheuertes überhaupt entstehen und die Ursache dafür ziemlich sicher besteht.
00:49:21: Die ist dort zu suchen, wenn man bereit ist, sich vorzustellen dass auch eine Gesellschaft so ähnlich funktioniert wie ein Gehirn.
00:49:29: Das ist ja auch ein Beziehungssystem.
00:49:31: Und dieses gesellschaftliche Beziehungssystem muss einen miteinander finden, eine Ordnungsstruktur finden, die dazu führt das da nicht alles drunter und drüber geht.
00:49:41: Das wäre dann sehr inkohärent würde irrsinnlich viel Energie verbrauchen Und in den ganz frühen Gemeinschaften vor der Sisshaftwertung war die Welt, in der sich diese Jäger und Sammler bewegten noch so komplex, dass für alles was es da gab irgendjemand dara, der das besonders gut konnte.
00:50:00: Der einer Gutfälle abziehen könnte andere Fallen stehen, der dritten Spuren lesen und kreuter sammeln.
00:50:07: Das führte dazu, dass dort praktisch in jeder Situation derjenige die Führung übernommen hat, der dies gerade konnte.
00:50:14: Da gab es keine Führungskräfte, so wie wir uns das heute vorstellen.
00:50:18: Die Führungskräfte sind erst mit der Sesshaftwertung entstanden und die wahrscheinlich haben sich noch nicht mal ihre Führingsrolle angeeignet, sondern die ist ihnen zugefallen weil es plötzlich welche gab in der Gemeinschaft, die etwas gemacht haben was für die gesamte Gemeinsschaft viel wichtiger war als jetzt zum Beispiel Goldersammeln Und das waren die Viehzüchte und den Ackerbauern.
00:50:39: Die mussten sie zuarbeiten, die mussten sich unterstützen.
00:50:44: Weil die was konnten, was ihr über Leben gesichert hat.
00:50:48: und dann ist daraus eine Gesellschaft geworden wo es eben einzelne gab, die an der Spitze standen, die Führung übernommen haben und auch dafür gesorgt haben dass das alles so schön von oben nach unten als Kommandowirtschaft runtergeht.
00:51:02: Das ist ja sehr koherent.
00:51:04: also da ist dieser Hühnerhaufen geordnet sehr streng, sehr hierarchisch aber immerhin geordnet und damit ist auch gewährleistet dass die leute auf den unteren etagen Immer zu miteinander konkurrieren müssen weil das ist ja nicht so bequem da unten.
00:51:20: Da ist man ja immer nur Objekt der anweisung von weiter oben.
00:51:25: also haben Die sich furchtbar angestrengt dass sie hoch kamen.
00:51:28: Und am leichtesten kommt man immer hoch indem er was erfindet oder was entdeckt Oder irgendwas in die welt bringen was die anderen gebrauchen können.
00:51:35: Und das ist ja überall auf der Welt gewesen, so gewesen.
00:51:38: Ist auch sehr erfolgreich gewesen.
00:51:39: Ich über Krieg will ich gar nicht reden.
00:51:41: Das kann man ohne so eine klare Heeresführung sowieso nicht hinkriegen.
00:51:45: Da sind die anderen Gesellschaften, die sowas nicht hatten, allüber antworten.
00:51:49: und wenn man jetzt aber über... Jetzt geht es ja schon Zehntausend Jahre seit der SES-Aufwertung immer zu solche neuen Dinge in die Welt bringt dann erzeugt man eine immer komplexer sich verändernde Welt, bis irgendwann und jetzt sind wir in der heutige Zeit angekommen die Welt so komplex geworden ist durch die eigenen vielfältigen Entdeckungen und Fortschritte oder was immer man das nennen will.
00:52:18: Die Welt so Komplex sowohl latil zu agil und wie es heute alles so heißt geworden dass eines nicht mehr geht fast bis dahin aber doch einigermaßen immer gegangen ist nämlich die irasche Anordnung von oben nach unten.
00:52:31: Es gibt praktisch dann keine Führer mehr und auch eine Führungsschicht die wirklich diese Komplexität ganz überschauen könnte und dadurch erleben wir im Augen die Unruhen.
00:52:42: Es kommt alles durcheinander, die Regierung funktionieren nicht mehr richtig weil sich die hierarchische Ordnungsstruktur aufgelistet hat und zwar bis runter in die Sportvereine.
00:52:53: das ist jetzt nicht eine Sache die nur oben passiert ist sondern bis runter hat sich das alles aufgelöst.
00:52:58: Jetzt will jeder mithreden, die digitalen Geräte mit dem Internet haben dazu geführt dass jeder jetzt auch noch mithreten kann.
00:53:05: Jetzt ist sowieso ganz ungeendet mit jedem Versuch hierarchisch das ganze zu ordnen und das durcheinander und die Incoherenz ist riesig und deshalb ist es auch verständlich dass Leute jetzt zunächst erst mal wieder nach Ordnung suchen und sich einen herbei wünschen der ihnen zumindest verspricht er wüsste wie's geht!
00:53:23: Und das erklärt diese Tendenz in den westlichen Gesellschaften, aus dem was wir mal Demokratie genannt haben rüber zu schiften in autokratische Strukturen wo wieder Anführer das Sagen haben.
00:53:36: Weil das andere ist so energieaufwendig geworden.
00:53:39: und jetzt haben wir das Problem und das kennen dann ja auch alle dass man natürlich einen mündigen Bürger kräuchte damit an.
00:53:47: Also je unmündiger die Leute sind desto mehr Führung brauchen sie.
00:53:53: Diejenigen, die aber gerne Führung übernehmen haben kein großes Interesse daran, die Bürger mündig zu machen.
00:53:58: Sondern sie würden die lieber weiterhin bevormunden um ihre Positionen zu halten.
00:54:03: und da stecken wir jetzt fest Und es geht um eine... Ich aus meiner Sicht geht's um ne richtige Emanzipationsbewegung.
00:54:11: Das ist Ne Zeitenwende Aber nicht irgendein lächerlicher Kram der sich mal in den letzten fünfzig an abgespielt hat sondern was wir jetzt erleben Der Versuch des Menschen aus dieser hieragischen Ordnungsstruktur, die Ende Zeit lang offenbar gebraucht hat, die ihm auch geholfen hat rauszukommen in eine Emanzipation wo der Einzelne bereit ist und auch fähig ist die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen.
00:54:34: Das ist ein Riesenschritt.
00:54:36: also da können wir auch beide uns gemütlich zurücklehnen und können sagen das wäre vermessen so erwartend dass das innerhalb von einem zwei Generationen gelingt.
00:54:44: aber wir sind auf dem Weg.
00:54:46: dann genauer hingucken und sehen, überall sind die entsprechenden Zeichen der Zeit schon an die Wand geschrieben.
00:54:52: Du hast eben das Wort dem Riff mündige Bürger im Mund genommen.
00:54:56: Zum Ende unseres Gesprächs wachst du einen Ausblick eine Prognose?
00:54:59: Wie geht es denn weiter wenn die Hierarchien nicht mehr funktionieren, wenn die Bürger mündig werden sollen aber im Großteil noch nicht mündlich sind?
00:55:07: Dann sagst du es dauert ein paar Generationen.
00:55:09: was wäre die Lösung oder was den mögliche Wege wie es weitergehen könnte?
00:55:14: Wir sind ja schon dabei, also Deutschland verliert im Augenblick seine Wirtschaftsmacht.
00:55:17: Wir werden wohl deindustrialisiert und wir fallen sozusagen aus diesen ganzen Aneignungen heraus die wir bisher so problemlos uns beschaffen konnten.
00:55:29: Also da ist auch in der dritten Welt in den Pricks Staaten gerne mehr bereit uns weiter das zu geben was wir uns bisher dort immer geholt haben.
00:55:36: Das bringt riesige Probleme für uns mit sich und wir werden uns neu orientieren müssen.
00:55:43: Und dann ist die Frage, was für ... also die eine Möglichkeit wieder Ordnung reinzubringen ist indem man alles zerstört.
00:55:49: Das ist ein Krieg und die andere Möglichkeit ist so eine Art Erwachen der Menschen, die plötzlich entdecken dass es doch eigentlich viel schöner ist wenn man zusammen etwas macht.
00:56:01: Aber ich sage ja, die Möglichkeit besteht das in einigen Jahren die Menschen wieder gemeinsam in jeder Kommune, in jedem Dorf in jedem Stadtteil gemeinsam unter dem Maibaum tanzen.
00:56:16: Das wäre meine Zukunftsvision, die ist völlig anders als das was alle anderen Zukunftsvorschriften vorher sagen.
00:56:23: aber die schreiben ja auch immer noch linear fort wie es bisher war und ich denke da eher in einem Ansatz der heißt Selbstorganisationen und die Nebenesystem organisiert sich selbst.
00:56:37: wenn sich's vorant hat Dann organisiert es sich um und dann fängt es noch mal woanders an.
00:56:42: Das könnte sein, dass wir an so einer Stufe stehen.
00:56:44: Und das finde ich extrem interessant findet die gegenseitige Zeit viel interessanter als das was ich die letzten dreißig Jahre erlebt habe als alle der Meinung waren wir sind total auf dem richtigen Weg und wir brauchen nur noch ein bisschen um Schatz an das gelobte Land zu erreichen.
00:57:02: Es ist danebendegangen jetzt können wir nochmal nachdenken zur Besinnung kommen.
00:57:09: Das kann nämlich schalten!
00:57:10: Was für ein schönes Bild, was für eine wunderbare Zukunftsvision.
00:57:14: und dann hoffen wir nur, dass wir am Tanz mit dem Maybaum die Gendelblümchen nicht zertreten.
00:57:19: Lieber Herr Tüter ich danke ganz herzlich für dieses spannende inspirierende Gespräch und würde mich sehr freuen wenn wir das an anderer Stelle noch mal fortsetzen dürfen.
00:57:32: Angeltiemer es hat auch mir Freude gemacht.
00:57:36: noch mal ein herzlicher Gruß an meine Tieren.
00:57:38: ist hier zugeschaut und zuhörte.
00:57:40: Macht's gut!
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